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| DEM 2017

Die beiden DEM-Blitzturniere

Gefüllter Spielsaal beim U14-Blitzturnier

Sieger des Ü14-Blitzturniers

Bestes weibl. Team beim Ü14-Blitzturnier

Am gestrigen Nachmittag huschten die Hände im Turniersaal deutlich schneller über das Brett und zu den Uhren als sie es für gewöhnlich tun. Ständig herrschte Zeitnot, die Spielerinnen und Spieler waren fast durchgehend unter drei Minuten. Und doch blickte man in fröhliche Gesichter. Sogar der ein oder andere lockere Spruch wurde mal ausgetauscht.
Zahlreiche Spielerinnen und Spieler fanden sich zu insgesamt 40 Zweier-Mannschaften zusammen, um die Spitzenreiter auszumachen. Die Favoritenrollen wurden dabei weitestgehend verteidigt: „Die Nachtwächter“ (Oliver Stork und Richard Bethke mit überlegenen 9 aus 9) mit einem Wertungsschnitt von 2074 und „Dieter Riegler lüftet den Ömer“ (Jakob Leon Pajeken und Daniel Kopylov) nahmen sowohl in der Startrangliste, als auch in der Endtabelle die ersten beiden Plätze ein. Lediglich das dritte Team über dem 2000er-Schnitt - die „2-Mann-armee“ - die den gleichen Wertungsschnitt wie die Zweitplatzierten hatten, blieben mit dem 6. Platz etwas hinter ihrem gesetzten Ziel zurück. Den dritten Platz machten (die) „Maschine“ (Marvin Henning und Simon Fidlin). Natürlich wurden auch wieder Sonderpreise vergeben: Das beste U10-Team wurden „Die Action-Himbeeren“ (Annika Labuda und Michelle Trunz) - strengt euch an Jungs! Das beste weibliche Team waren „Die Schachratten“ (Nina Kunisch und Liliane Pavlov) mit sieben Mannschaftspunkten. Wir sind schon sehr gespannt, ob sich unsere beiden Mädchenteams im nächsten Jahr auf das Podium vorarbeiten. Die Sonderpreise machen bestimmt hungrig auf mehr.

 

Auch bei U16 aufwärts ging es gut zur Sache: Mit sage und schreibe 62 Dreier-Mannschaften war das Blitzturnier der Altersklassen U16 und aufwärts so gut besetzt wie seit Jahren nicht mehr. Doch nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ war das Turnier gut besetzt: Sowohl GMs, IMs als auch Minions waren in der Teilnehmerliste zu finden.
Der Kampf um Ruhm und Ehre erstreckte sich über neun spannende Runden. Letztendlich fiel die Entscheidung jedoch auch in diesem Turnier zu Gunsten der Favoriten.
„NoMercy64“ (Edin Pezerovic, Michael Prusikin und Maximilian Berchtenbreiter) spielten ein solides Turnier und konnten sich mit einem Lauf von 9/9 die alleinige Tabellenspitze sichern. Den zweiten und dritten Platz sicherten sich „Alte Hasen“ (Alexander Berelowitsch, Andrey Orlov und Roman Bashylin) und „Team Baden“ (Thilo Ehmann, Vadim Chernov und Jörg Hanisch). Die Podiumsplätze heben sich im Schnitt der Wertungszahl übrigens mit knapp 200 Punkten vom Viertplatzieren ab.
Das beste weibliche Team stellte die russische Delegation. „From Russia with Love“ (Elena Orshonova, Maria Seregina und Viktorija Kruglikova) konnte mit einem Wertungsschnitt von 1879 und zehn Mannschaftspunkten den 25. Platz belegen.

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