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| Jugend für Jugend

Jugend für Jugend Planungswochenende in Pforzheim

Vom 13.03. bis zum 15.03. fand auf der Jugendherberge Burg „Rabeneck“ in Pforzheim die Veranstaltung Jugend für Jugend für das Land Baden statt. Jugend für Jugend ist ein Projekt von der Deutschen Schachjugend wo sich eine kleine Gruppe Jugendlicher trifft, um gemeinsam ein Projekt zu entwickeln und dieses auch in die Realität umzusetzen. Die Gruppe der Landesschachjugend Baden bestand aus Simon Ohnmacht, Annika Denz, Leon Ruland, Marcel Herm, Felix Walther, Zacharias Heck, Andreas Ciolek, Isabel Steimbach und Antonio Markic. Beratend zur Seite standen uns der Geschäftsführer der DSJ Jörg Schulz, und die deutsche Bundesjugendsprecherin Jessica Boyens.


Freitag 13.03.


18:00 Uhr Ankunft in der Jugendherberge


Aus jeder Himmelsrichtung reisten motivierte Schachspieler nach Pforzheim an, von Mannheim bis Singen war alles dabei. An der Rezeption lernten wir Jörg kennen und erhielten gleich unsere Zimmerschlüssel. Nachdem wir alle die Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zum Abendessen wo dann auch die letzten Teilnehmer die Jugendherberge erreichten. Anschließend trafen wir uns alle in unserem Arbeitsraum. Zu Beginn stellten wir uns vor, damit unsere beiden Betreuer uns besser kennen lernen konnten, gleichzeitig gab es uns die Möglichkeit unsere Erwartungen und Motivationen für das Wochenende zu äußern. Das kurze Tagesprogramm endete mit der Bekanntgabe des morgigen Plans. Einige wenige besorgten Getränke und Snacks für die nächsten Tage, während die anderen das auf der BJEM sehr beliebte Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ spielten. Andreas Ciolek, der amtierende badische Meister U18, zeigte uns allen das Rätsel „Ich halte meine Löffel gekreuzt“ welches einigen aus unserer Gruppe viele Nerven kostete um es zu lösen. Nach einigen Stunden des gemeinsamen Spielens wurde es allmählig Zeit für das Bett, da morgen ein vollbepacktes Programm anstand.


Samstag 14.03.


Um 08:45 Uhr gab es Frühstück und wie auf fast jeder Veranstaltung verschlief der ein oder andere. Nach der nahrhaften Mahlzeit wurde es ernst, die Planung unseres eigenen Projektes begann. Jörg teilte uns dafür in drei kleine Dreiergruppen auf, in denen wir einzelne Ideen sammelten, um diese dann anschließend der gesamten Gruppe vorzustellen. Es gab eine Menge Ideen; von einem Schachcamp, Spaßschachturnieren und Talentförderung bis hin zu  einer mehrtägigen Wanderung entlang des Bodensees war alles dabei. Eine Idee grenzte sich aber von den anderen ab. Eine Städtetour, wo man in den Innenstädten den Menschen das Schachspiel näher bringen wollte. Damit hatten wir zwei verschiedene Konzepte, die unterschiedlicher nicht sein konnten. So war auch die Gruppe gespalten. Die eine Hälfte wollte das klassische Schachcamp planen, während die anderen weiter die innovative Idee verfolgten, die Menschen für die Kunst des Schachspiels zu begeistern. Nach langen und erbitterten Diskussionen einigten sich beide Parteien auf einen Kompromiss. Eine Städtetour, wo neben der Promotion Tour auch ein Rahmenprogramm angeboten werden wird, für die Jugendlichen die bereits Schach in einem Verein spielen.
Dies war der Beginn unserer gemeinsamen Idee welche nun jeder zu 100% unterstützte. Nach einer kurzen Stärkung begannen wir an unserer Idee zu arbeiten. Zuerst sicherten wir uns die Unterstützung des Vorstandes der Schachjugend Baden, bevor wir uns mit Orten, Daten und Ablauf beschäftigten. In Sachen Material kam uns die deutsche Schachjugend sehr entgegen, indem sie uns das Gartenschach und das Chessy-Kostüm für unser Vorhaben zur Verfügung stellten. Mit der Ausarbeitung des Ablaufes und der Erstellung der To-Do-Liste war ein sehr anstrengender Arbeitstag geschafft, und je mehr Zeit verstrich desto mehr Gefallen fand jeder an der Idee. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen des Mädchenseminars, von der Schachjugend Baden, feierten wir den gelungen Tag mit Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer. Anschließend ließen wir den Abend mit einer gemütlichen Pokerrunde ausklingen, die Zacharias für sich entscheiden konnte.


Sonntag 15.03


Zur selben Zeit am selben Ort wieder Frühstück. Wir stärkten uns alle um später unserem Projekt den letzten Schliff zu verpassen. Wir teilten alle Aufgaben gerecht untereinander auf die jeder zu erledigen hatte, wählten Leon zu unserem Koordinator und zu guter letzt tauften wir unser Projekt mit dem Namen „Schach durch Baden! SJB on Tour“. Unsere Idee sprach sich rum, sodass an diesem Tag sogar mehrere Mitglieder aus dem Vorstand der SJB uns besuchten um uns anzuhören, und wir überzeugten jeden davon. Am Ende rekapitulierten wir das Wochenende indem wir uns die Ziele ansahen die wir uns am ersten Tag setzten, und wir sahen, dass wir mit unserem Projekt unsere Erwartungen vom Anfang bei weitem übertrafen. Zum Schluss bedankten wir uns herzlich bei Jörg und Jessica, die uns über die ganze Zeit unterstützt und motiviert haben, und gingen alle schweren Herzens unseren Weg nach Hause, jedoch mit noch mehr Vorfreude auf den 03.06. wenn es heißt: „Schach durch Baden! SJB on Tour“.

 

Antonio Markic

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