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| Jugendarbeit, Qualitätssiegel

Hohe Auszeichnung für hervorragende Arbeit im Kinder- und Jugendschach

Am 14. Dezember wurde der Schachverein 1926 Riegelsberg vom DSB und der DSJ erneut mit dem Qualitätssiegel TOP Schachverein Kinder- und Jugendschach ausgezeichnet. Bereits 2010 erfüllte der Verein die anspruchsvollen Kriterien und durfte als erster saarländischer Schach-verein diese Auszeichnung führen. Von jugendgemäßen Räumlichkeiten und Spielzeiten über eine systematische Talentförderung bis hin zur gelungenen Einbindung von Jugendlichen ins Vereinsleben müssen die TOP-Vereine verschiedenste Anforderungen erfüllen.

Das Siegel wurde für die Dauer von drei Jahren verliehen. Danach musste der Verein erneut seine Kompetenz nachweisen, um das Siegel weiter führen zu dürfen. Der Antrag auf Rezertifizierung garantiert ein hohes Bewusstsein für die Qualitätssicherung und stärkt die Bereitschaft zur inhaltlichen Weiterentwicklung in den Vereinen. Dieser Aufgabe stellten sich die Verantwortlichen des Riegelsberger Schachvereins: in akribischer Kleinarbeit wurden die zahlreichen Prüfungs-kriterien bearbeitet und anhand einer umfangreichen Dokumentation belegt. So, wie bei der ersten Zertifizierung schaffte es der Verein erneut, die hohen Hürden der Jury zu nehmen: Am 14.12.2013 erhielt der Schachverein 1926 Riegelsberg ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Der DSB und die DSJ zeichnete den Verein für sein besonderes Engagement im Kinder- und Jugendbereich zum zweiten Mal, als immer noch einzigen Verein im Saarland mit dem Qualitätssiegel „TOP-Verein Kinder- und Jugendschach“ aus. Eigens zu den Feierlichkeiten kam die Finanzreferentin der DSJ, Lisa Molitor, angereist. Auch Bürgermeister Klaus Häusle und die Ortsvorsteherin Monika Rommel waren der Einladung des Vereins gefolgt. Als Präsidiumsmitglied des Saarländischen Schachverbandes nahm der 1. Vorsitzende der Saarländischen Schachjugend, Tim Biehl, an der Feierlichkeit teil.

Knapp 60 Vereinsmitglieder waren in den Vereinsraum der Riegelsberghalle gekommen, um der Feierstunde beizuwohnen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hans Jürgen Alt stimmten Paulina Holschuh und Teresa Weiten an der Querflöte und Joshua Euschen am E-Piano die Gäste auf die Verleihung ein.

In seiner Ansprache verbarg Hans Jürgen Alt nicht seinen Stolz auf die erneute Auszeichnung. „Das Qualitätssiegel ist eine Visitenkarte für unseren Verein. Inzwischen sind wir zum größten saarländischen Schachverein angewachsen, wobei über 40% unserer Mitglieder Kinder- und Jugendliche sind.“

Natürlich durfte auch die Stimme der Jugendlichen bei den Ansprachen nicht fehlen: Jugendsprecherin Luisa Holschuh ergriff im Namen aller Kinder und Jugendlichen das Wort und konnte in einer überzeugenden Rede den Anwesenden verdeutlichen, dass neben individueller Förderung im Schachsport auch der Spaß im Verein nicht zu kurz kommt. „Noch haben wir keinen Magnus Carlson in unseren Reihen, aber entsprechend seiner Aussage: „Ich finde es richtig, dass man sich auch am Brett anstrengt. Wenn die Stellung nicht remis ist, soll man kein Remis vereinbaren, man soll es ausspielen. Will man eine WM gewinnen, reicht es nicht, ein oder zwei Stunden gut zu spielen, sondern vier, fünf oder sechs Stunden lang.“. Dementsprechend haben wir uns auch nicht auf unserer ersten Zertifizierung 2010 ausgeruht, sondern weiter gute Züge gemacht, um heute hier gemeinsam die Rezertifizierung feiern zu dürfen.“

Bürgermeister Klaus Häusle betonte, dass die Gemeinde Riegelsberg sehr stolz ist, einen solch aktiven Verein in ihren Reihen zu haben. Er stellte die Wichtigkeit einer lebendigen Jugendarbeit heraus und bedankte sich bei den Verantwortlichen für das große ehrenamtliche Engagement.

Auch Frau Rommel gratulierte in ihrer Funktion als Ortsvorsteherin unserem 1. Vorsitzenden für die Auszeichnung für das Engagement im Kinder- und Jugerdbereich.

Der Vorsitzende der Saarländischen Schachjugend, Tim Biehl, gratulierte zu der erneuten Auszeichnung und verwies darauf, dass andere saarländische Schachvereine viel von den Anstrengungen des Riegelsberger Schachvereins lernen könnten.

Bevor es dann zu dem großen Moment kam zeigten unsere Nachwuchsspieler Paulina, Teresa an der Querflöte und Joshua am E-Piano, dass sie neben ihrem schachlichen Können auch musikalisch unterhalten können.

In beeindruckender Weise stellte im Anschluss Lisa Molitor in ihrer Laudatio die Besonderheit des Qualitätssiegels heraus und damit auch die Besonderheit der Riegelsberger Jugendarbeit: „Da ist der Name wirklich Programm: Wo Deutscher TOP-Schachverein drauf steht, da ist auch wirklich ein Top-Verein drin. Denn das Qualitätssiegel des Deutschen Schachbundes geht nur an die Klubs, die die strengen Kriterien erfüllen.“ Sie betonte, dass der Verein in den letzten Jahren nicht nur auf Saarlandebene, sondern auch durch seine Präsenz auf Bundesebene auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Erneuerung des Qualitätssiegels sei der Lohn für eine hervorragende Vereinsarbeit: „Vereine wie ihr sind es, die das Schach vorwärts bringen!“

Unter dem Applaus der Zuhörerschaft überreichte Lisa Molitor anschließend der Jugendsprecherin Luisa Holschuh das auf Leder gebundene Gütesiegel. Der Stolz über diese Auszeichnung war bei allen Anwesenden deutlich zu spüren.

Als Fazit kann festgehalten werden: Nach der Zertifizierung als TOP Schachverein Kinder- und Jugendschach im Jahr 2010, nach der Zertifizierung als TOP Schachverein Mädchen- und Frauenschach im Jahr 2012 und der Auszeichnung der Leonardo-da-Vinci-Gemeinschaftsschule als TOP-Schachschule im gleichen Jahr wird auch der 14. Dezember 2013 mit der Rezertifizierung als besonderer Tag in die Riegelsberger Schachsportgeschichte eingehen. Die Motivation, den begonnen Weg weiter zu gehen, hat neuen Nährboden erhalten, das Gütesiegel verpflichtet, das Begonnene fortzusetzen.

Von einem aktiven Vereinsleben konnten sich die geladenen Gäste dann gleich im Anschluß an die Feststunde überzeugen. Nicht nur beim DSB und der DSJ war man auf den Verein aufmerksam geworden. Mit Bischof Nikolaus und Knecht Ruprecht kündigte sich sogar himmlischer Besuch an. Den entsprechenden Empfang bereiteten wieder Joshua Euschen am E- Piano, Nadia Holschuh sowie Anna Weiten ließen weihnachtlichen Lieder erklingen. Nachdem sich die beiden Besucher vom Jugendwart Thomas Wannemacher über die anwesenden Kindern und Jugendlichen hatten berichten lassen überreichten sie jedem ein kleine Geschenk.

Viele Vereinsmitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit zum gegenseitigen Ausstausch bei einem leckeren Essen. Das Team der Riegelsberghalle sorgte mit einer guten Küche und einem ebenso guten Service für einen gemütlichen Abschluss des Tages.

Barbara Alt

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Russlandaustausch - Tag 12

Zwei hatten durchgemacht, alle anderen hatten sich doch entschlossen noch zwei, drei Stunden zu schlafen, bevor um 6.00 Uhr der Wecker klingelte, um letztmalig rechtzeitig zum Frühstück zu fahren und sich dann in den die Verkehrsschlacht zum Flughafen zu begeben.

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Es ist soweit, die letzte, neunte Runde steht an. Sie ist um 11.00 Uhr angesetzt, so dass es diesmal vom Frühstück direkt zur Uni in die Spielsäle ging. Für einige von uns hieß es noch mal zu punkten, um die 50 Prozentmarke zu erreichen. Leider gelang das nicht allen. Dafür konnte aber Daniel mit...

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Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

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Russlandaustausch - Tag 7

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Heute begann es wie bisher immer, mit der Fahrt zur Kantine. Nach dem täglichen Frühstück, „mussten“ wir uns während der Busfahrt mit Blitzpartien im Internet bespaßen, da Makars gewöhnliche 3 Stunden Schlaf doch nicht ausgereicht hatten und er den Treffpunkt verpasste. Als wir dann im Zarytsino...

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Russlandaustausch - Tag 3

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