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| Innovationstopf

1. Schachturnier für 2-er Mannschaften

„Ein Turnier wollt ihr im Schach organisieren? Das wird nichts in Kamenz!“ oder „Pfingstsonnabend und Schach- das passt nicht. Da werdet ihr kaum Teilnehmer finden.“ So oder ähnlich lauteten die Bedenken aus allen Richtungen, als wir die Idee vorstellten. Auch wir selbst hatten leichtes Bauchweh. „Werden Leute kommen und wie viele (für die Räumlichkeit entscheidend)?“ und „Wie finanzieren wir die Werbung und die Preise?“ Es sei vorweg genommen- es wurde unserer Meinung nach doch ein Erfolg, schon wegen des Spaßes, den alle hatten. Was planten Steve Keitsch vom gastgebenden Verein Gambit Kamenz und ich (Schwarz-Weiß- Königsbrück)?

Wir hatten die Idee, ein Schachturnier zu organisieren, in dem nicht wie üblich Spitzenspieler oder zumindest Vereinsspieler die Sieger untereinander ausmachen. Andererseits sollten diese aber auch eine Mitspielmöglichkeit haben. Also riefen wir zu einem Wettbewerb auf, bei dem ein Kind mit seinen Eltern- oder Großelternteil eine Zweiermannschaft bildet und gegen eine andere „Zweierkombination“ spielt.

 

Schlussendlich  nahmen am Turnier 9 Zweierteams teil, davon jeweils eins aus Schwarzkollm, Königsbrück und Elstra, der Rest aus Kamenz. Wegen der relativ geringen Anzahl Mannschaften konnte jeder gegen jeden 10- Minuten- Partien spielen Erfreulich auch, dass viele Grundschüler mit ihren Eltern mitmachten. 10 Uhr ging es los. Es wurde 8 Runden lang hart gekämpft, ehe die Sieger feststanden. Gewinner war erwartungsgemäß  Familie Schuh aus Schwarzkollm. Der Vater ist immerhin Oberligaspieler bei Hoyerswerda. Dennoch zeigte er sich sehr begeistert von der Idee und betonte, dass es für seine 7 und 9 jährigen Söhne das erste Turnier gewesen sei. Zweiter wurde Familie Büchner/ Meyer vor Familie Weigert/ Hoch.. Die Sieger bei den Kindern waren Tobias Weigert (Elstra), Robert Schuh (Schwarzkollm) und Brian Keller (Kamenz). Alle erhielten kleine mehr oder weniger wertvolle Preise.

Doch das Ergebnis war nicht das einzig Wichtige. Jeder hatte 3 1/2 erlebnisreiche Stunden, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Viele Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren spielten ihr erstes Turnier. Alle waren ausnahmslos Anfänger, hielten erstaunlich konzentriert durch und lernten einige neue schachliche Kniffe. In meiner Schach- AG spüre ich eine intensivere Teilnahme derjenigen, die das Turnier mitspielten.

 

Zwischen den Erwachsenen  kam es zu unterhaltsamen Gesprächen. Ein Vater bot sich als Sponsor für Preise an, ein anderer erklärte sich bereit, Schüler zu Wettkämpfen zu fahren. Manch einer von den nicht mit spielenden Gästen wagte dann doch eine Partie an bereitstehenden Brettern.

Sogar „Muttis“, die „ja eigentlich nicht spielen können“ und „nur zur Begleitung des Kindes da sind“, spielten miteinander. Als Fazit kann man sagen – eine gelungene Veranstaltung; alle freuen sich schon auf die 2. Auflage des Turniers 2013.

Zum Schluss möchte ich nicht versäumen, mich für die finanzielle Unterstützung und die netten Worte von Caissa Klug(welch treffender Name!) bedanken.

(Dieter Niese (auch im Namen von Steve Keitsch))

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Deutsch-russischer Austauschvertrag geschlossen

Vergangenen Sonntag (07.02.2016) wurde im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches in Moskau der erste Austauschvertrag zwischen der DSJ und der RSSU (Russian State Social University) geschlossen. Die Direktorin Dr. Natalia Pochinok schloss den Vertrag über einen langfristigen Jugendaustasuch...

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Die Deutsche Schachjugend in Moskau - das Tagebuch

Es liegt schon einige Jahre zurück, dass die Deutsche Schachjugend über die deutsch-russische Jugendstiftung am Jugendaustausch mit Russland beteiligt war.Im letzten Jahr kam dann aber die deutsche sportjugend wieder auf uns zu und schlug uns vor, einen neuen Partner auszuprobieren: Die Russian...

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Russlandaustausch - Tag 12

Zwei hatten durchgemacht, alle anderen hatten sich doch entschlossen noch zwei, drei Stunden zu schlafen, bevor um 6.00 Uhr der Wecker klingelte, um letztmalig rechtzeitig zum Frühstück zu fahren und sich dann in den die Verkehrsschlacht zum Flughafen zu begeben.

Pünktlich um 12.30 Uhr konnten die...

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Russlandaustausch - Tag 11

Es ist soweit, die letzte, neunte Runde steht an. Sie ist um 11.00 Uhr angesetzt, so dass es diesmal vom Frühstück direkt zur Uni in die Spielsäle ging. Für einige von uns hieß es noch mal zu punkten, um die 50 Prozentmarke zu erreichen. Leider gelang das nicht allen. Dafür konnte aber Daniel mit...

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Russlandaustausch - Tag 10

Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

Der heutige Tag begann wie üblich mit der Fahrt zur Frühstückskantine. Heute war Makar dann auch wieder von der Partie.

Nach einer weiteren längeren Busfahrt hielten wir als erstens an einer Aussichtsplattform. Dort konnten wir die wunderschöne Skyline Moskaus bewundern. Doch dies war nicht der...

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Russlandaustausch - Tag 7

Heute sind wir „ausnahmsweise“ wie immer um 9:15 Uhr, mit unserem allseits beliebten Busfahrer, zum Frühstück gefahren. Daraufhin verfolgten wir unseren Plan, in Richtung Tretjakow Galerie zu fahren. Bevor wir die Kunstgalerie betreten durften, besichtigten wir zunächst die „Liebesbrücke“, welche...

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Russlandaustausch - Tag 6

Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...

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Russlandaustausch - Tag 5

Wie üblich sind wir zunächst pünktlich um 9:15 Uhr zur Kantine des Studentenheims aufgebrochen. Unser treuer Wegbegleiter Makar war aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage uns zu begleiten, folglich brachen wir schweren Herzens ohne ihn auf. Da wir bisher hauptsächlich beeindruckende...

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