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| Mädchenschach

1. Nordcup für Mädchen in Mölln, 27. April bis 1. Mai 2012

Als Erfolg ist der 1. Nordcup für Mädchen in Mölln zu verbuchen. Drei aufeinanderfolgende Turniere mit 26 bis 27 Teilnehmerinnen verbunden mit jeder Menge Freizeitspaß sollten das Geheimrezept für gelungene vier Tage bilden. Mit von der Partie waren Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Berlin und am letzten Tag ebenso Bremen.

Am Samstag und Sonntag wurde in sechs Gruppen geordnet nach Spielstärke ein DWZ-ausgewertetes Turnier durchgeführt. Im A-Turnier belegten Elina Lagunow und Emily Rosmait punktgleich einen ersten Platz. Das B-Turnier gewann Anna-Lena Schramm, das C-Turnier Sabina Klinge und das E-Turnier Henrike Voß. Im E-Turnier setzte sich Nanke Caliebe und im F-Turnier Luise Schnabel mit voller Punktzahl durch. Damit erreichte mindestens ein Vertreter jedes Bundeslandes einen ersten Platz.

Am Samstagnachmittag fand eine Simultanveranstaltung mit Jan Gustafsson statt, bei welcher Elisabeth Koch ein Remis errang. Alle weiteren Partien entschied der Hamburger Großmeister klar für sich. Im Anschluss daran ging es zum Grillen, wo aufgrund der fabelhaften Anlage der Jugendherberge die Möglichkeit zum Fußball- und Handballspielen wahrgenommen wurde.

Der freizeitlichen Betätigung war der Montagvormittag gewidmet. Es standen zwei Optionen auf dem Programm: Während die einen Reiten gingen, schauten sich die anderen die Eulenspiegelstadt an und übten sich im Golfen. Am Nachmittag hieß es schließlich, sich beim Blitzschach aufs Neue voll zu konzentrieren. Gespielt wurde in zwei Gruppen sortiert nach DWZ. Das A-Turnier gewann Hanna Greßmann mit einem halben Punkt Vorsprung, während Nanke Caliebe das B-Turnier dominierte. Abgerundet wurde der Tag durch eine knicklichterreiche Nachtwanderung.

Den Abschluss fand der 1. Nordcup durch die offene Schnellschachmeisterschaft Schleswig-Holsteins. In der Gruppe u18 bis u14 siegte Emyli Rosmait, in der Gruppe u8 bis u12 gewann Anna-Blume Giede.

Die vier Tage trugen dazu bei, dass sich die Mädchen untereinander kennenlernten und dies über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Es ging nicht um den Wettbewerb gegeneinander, sondern um ein gemeinsames Beisammensein. Die Mischung aus Schachturnier und Freizeitveranstaltung ist gut gelungen und wartet darauf, wiederholt zu werden. Ein herzlicher Dank gilt Eberhard Schabel, der die Durchführung des 1. Nordcups in die Wege geleitet hat.

Weitere Informationen und Fotos sind auf der Seite zum Mädchenschach von Schleswig-Holstein und Berlin zu finden.

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