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03.11. Ländermeisterschaften (DLM), Tag 4: Niedersachsen ist durch!

Team Niedersachsen von links nach rechts: Betreuer Bernd Laubsch, Philipp Kyas, Till Schreiner, Thorben Koop, Fiona Sieber, Jens Schulz, Betreuer Jens Kahlenberg, Kristin Rethmann, Betreuer Alexander Markgraf, Germaine Kickert (nicht im Bild: Steffen Raetzke von Stoventin)

 

Am Vorabend der siebten Runde saßen die Betreuer von Württemberg, Hamburg, Baden und Hessen an den Tabellenrechnern und kalkulierten möglichst alle Fälle, in denen ihre Mannschaften am Ende auf dem Treppchen weiter hoch oder gar noch ganz nach oben klettern klettern könnten. Doch letztlich war es alles ganz einfach: Die Mannschaft aus Niedersachsen ließ gar nichts mehr anbrennen und gewann knapp, aber entscheidend mit 4,5 zu 3,5 gegen Hessen. Nach knapp 280 Partien in weniger als 80 Stunden krönten sich Jens Schulz, Philipp Kyas, Till Schreiner, Thorben Koop, Germaine Kickert, Kristin Rethmann, Fiona Sieber und Steffen Rätzke von Stoventin zum Deutschen Meister der Länder 2011. Gratulation!

 

Das Rennen um die Medaillenränge war derweil noch voll im Gange, denn Württemberg musste 1,5 Brettpunkte gegenüber Baden (gegen die punktgleichen Hamburger) verteidigen. Während Baden gut punktete und 6,5-1,5 gewinnen konnte, so musste Württemberg sogar noch zittern, denn die Zweitauswahl der Gastgeber kämpfte ums Mannschaftsremis. Doch ein 4,5-3,5 - Sieg sorgte dafür, dass die in der ersten Runde erstellte Rangfolge der beiden Mannschaften aus einem Bundesland erhalten blieb.

 

Mit der höchsten Buchholz, trotz "spielfrei" in der letzten Runde, sicherte sich NRW1 verdient den vierten Platz. Punktgleich folgt Rheinland-Pfalz vor Hessen und Hamburg. Thüringen behält die Brettpunktoberhand gegenüber NRW2 auf den Rängen 8 und 9. Am Ende des Feldes steht Schleswig-Holstein nur einen halben Brettpunkt hinter den Nachbarn aus Mecklenburg-Vorpommern. Dass es zwischen den beiden doch so knapp werden würde, hatte nicht unbedingt jeder erwartet, denn die Mannschaft von Malte Ibs konnte nie richtig in das Turnier finden, da sie von Anfang an die Mängel des Schweizer System zu spüren bekamen. Doch der Kreis der Dauergäste bei der DLM freute sich sehr über die Teilnahme der Norddeutschen und hoffte sie schon bald wieder zu sehen. Die nächste Gelegenheit bietet sich 2012 - vielleicht dann schon im Sommer. (Turnierseite)

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