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| Mädchenschach, Mädchenschachcamp

Chess GirlsCamp 2002

Das war die innovative Zielsetzung des "Chess GirlsCamp 2002" vom 6. bis zum 8. September 2002 in Lünen.

 

Vierundzwanzig Mädchen waren in Zweierteams angereist. Ein Mädchen des Teams hatte bereits Schacherfahrungen, die jeweilige Partnerin sollte erst noch in die Tiefen des Schachs eingeführt werden.

Der Abend der Anreise wurde allerdings ersteinmal genutzt, um die Jugendherberge zu erkunden und erste Freundschaften zu schließen. Jan Pohl, Referent für allgemeine Jugendarbeit der Deutschen Schachjugend war angereist und konnte mit zahlreichen Kennenlern- und Bewegungsspielen begeistern. Das lustige Toasterspiel wird allen Teilnehmern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

 

Am Samstag hatte das Warten dann ein Ende: Die Teilnehmerinnen wurden in vier Spielstärkegruppen eingeteilt und individuell geschult. Die Grundregeln wurden erklärt, die Notation wurde beigebracht, die spielerfahreneren Mädchen lösten sogar bereits Taktikaufgaben. Aufgelockert wurde das Programm immer wieder durch Gesellschaftsspiele und auch das Schmuckbasteln erfreute sich großer Beliebtheit.

 

Nach dem Mittagessen konnte das Gelernte dann direkt erprobt werden: WFM Heike Vogel kam zu Besuch, spielte gegen die Teilnehmerinnen Simultan und stand dabei immer wieder mit Tricks und Kniffen hilfreich zur Seite. Sie gab laut eigenen Angaben cirka fünf Remis ab!

Nach einer Runde Völkerball begann dann der Höhepunkt des Wochenendes, das Schachturnier. Bis zum Sonntag morgen wurden insgesamt acht Runden in den Zweierteams gespielt. Letztendlich durchsetzen konnten sich Yvonne Münster & Susanne Schwarz vor Jenny und Saskia Horwath. Auf Platz drei landeten Nataly Kartseva und Xenija Dienier-Minkina. Ein dickes Lob gebührt hier allerdings allen Teilnehmerinnen, die ausdauernd und fair ihr Wochenende im Zeichen des königlichen Spiels verbracht haben.

 

Beendet wurde der Samstag durch eine abenteuerliche Nachtwanderung durch die Wälder der Umgebung. Die hier erdichteten Lieder wurden während der Siegerehrung den anwesenden Eltern noch einmal vorgetragen.

 

Das Team unter der Leitung von DSJ-Mädchenreferent Martin Wojdyla hat hervorragende Arbeit geleistet und die Idee des Chess GirlsCamp in einem gelungenen Wochenende verwirklicht.

 

(Kevin Ewe & Martin Wojdyla)

 

 

 

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