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Der zweite Wettkampftag - Normalität tritt ein

So langsam spielt sich das Geschehen hier in Dresden ein. Da bleibt etwas Zeit, um sich auch einmal in der Stadt umzusehen. Und da bietet sich seit heute der Weg zum Mittag- oder Abendessen für ein bisschen Sightseeing an. Denn das Essen gibt es für Spieler, Betreuer und Medien in der "World of Chess", die gestern Abend im Rathaus eröffnet wurde. Zu Fuß legt man die Strecke zwischen dem Spielbereich und dem Rathaus in einer Viertelstunde zurück. Und das Beste: Es geht mitten durch die historische Altstadt.

In der World of Chess werden auch die Teilnehmer der Deutschen Ländermeisterschaft verpflegt. Im schmucken Gewölbekeller sitzen die Kinder und Jugendlichen auch neben den Nationalmannschaftsspielern der Olympiade.

Auf dem Weg durch die Stadt rüber zum Kongresszentrum fällt der Blick immer wieder auf Hinweise und Plakate zur Schacholympiade - in diesem Fall auf eines der beiden riesigen Banner an der Rückseite des Karstadt-Gebäudes. Nur wenige Schritte weiter auf dem Altmarkt werden gerade die letzten Handgriffe beim Aufbau des berühmten Striezelmarktes getan. Dresden hat so viele historische Bauwerke, dass man gar nicht weiß, wohin man überall schauen soll - wie hier nach der Frauenkirche.

Auch die Semperoper darf natürlich bei einem Stadtrundgang nicht fehlen. Und - fast, als wäre es so geplant - liegt auch sie direkt an unserem Fußweg von der World of Chess zum Kongresszentrum. Nur, wer den Weg immer mit der Straßenbahn fährt, bekommt sie nicht zu sehen. Denn vom Rathaus fährt die sogenannte "Olympiade-Linie 11" der Straßenbahn bis direkt zum ICC. Mit besonderen Ansagen wird man in den Zügen an diesen Haltestellen auf das Großereignis aufmerksam gemacht. Und auf den neuen Fahrplänen und in den Anzeigetafeln der Bahnen ist die Schacholympiade ebenfalls eingearbeitet. Von außen - und diesmal im Hellen - sieht das Konkresszentrum übrigens so aus:

Auf seinem Messestand präsentiert der Deutsche Schachbund den organisierten Schachsport in Deutschland. Auf vielen Informationstafeln, mit Filmen, Broschüren und Flyern finden die Besucher alles Wichtige rund um das Thema. Auch die Schachjugend ist mit ihren Materialien gut vertreten.

Ein Teil der Fläche ist für täglich wechselnde Aktionsbereiche vorgesehen. Heute war unter anderem das Schachdorf Ströbeck da. Und einen besonderen "Untermieter" haben wir auch: Andre Schulz und Carsten Straub pflegen von hier die Chessbase-Berichterstattung und übertragen jeden Tag rund zwei Stunden Chessbase-TV im Internet. Heute war unter anderem der Kramnik-Manager Carsten Hensel zum Interview eingeladen (Foto).

Morgen, am Samstag, startet dann die nächste große Aktion der Schachjugend. Das internationale Jugendcamp führt für eine Woche Jugendliche aus ganz Deutschland und vielen europäischen und außereuropäischen Ländern in Dresden zusammen. Mehr davon morgen...

Ach ja, und Schach wurde natürlich auch gespielt. Der Freitag war ein Doppelrunden-Tag bei der Deutschen Ländermeisterschaft. Die aktuellen Ergebnisse sowie Fotos findet Ihr hier.

Paarungen bei der DLM 2008