Deutsche Schachjugend
im Deutschen Schachbund e. V.


Christian Warneke

Erster Vorsitzender
 

1996 wurde mein Verein, der Schachklub Johanneum Eppendorf in Hamburg, in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Ich wurde der erste Jugendsprecher. Zugleich begann damit mein Weg durch verschiedene Gremien verschiedener Schach-Organisationen. Ich will versuchen, die wichtigsten aufzuzählen:

 

Mehrere Jahre Jugendsprecher und später Öffentlichkeitsreferent im Verein weckten die Lust auf mehr.

 

1999 wurde ich Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand der Deutschen Schachjugend. Die Einführung eines regelmäßigen DSJ-Newsletters, der Beginn systematischer interner und externer Öffentlichkeitsarbeit bei den DEM, die Moderation der Internet-TV-Sendung „Diagonal-Schachmatt“ und die Kontaktaufnahme zu terre des hommes sind einige Projekte, die damals starteten.

 

Im Anschluss wechselte ich nach Hamburg und wurde 1. Vorsitzender des Hamburger Schachjugendbunds und Vorstandsmitglied des Hamburger Schachverbands. In dieser Zeit leitete ich mehrmals die Hamburger Einzelmeisterschaft (Jugendreise mit bis zu 140 Teilnehmern) und war als Betreuer bei DEM und DLM aktiv.

 

Nach einer Examenspause bin ich wieder in den Vorstand meines Vereins gewählt worden, wo ich im letzten Jahr nach langer Vorbereitungszeit unser 50-jähriges Jubiläum ausrichtete. Ein ganz besonderes Highlight meines ehrenamtlichen Engagements!

 

Für die DSJ bin ich seit Jahren bei den DEM, den DSJ-Akademien, Herbsttagungen etc. in Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit oder Weiterbildung aktiv. Dies schließt Beiträge zum DSB-Jubiläum oder der Schach-Olympiade in Dresden ein.

 

Schachlich würde ich mich als Breitensportler betrachten. Meine DWZ liegt bei soliden ca. 1730. Dafür habe ich 100% meiner Hängepartien gewonnen!

 

Schon früh war ich eher daran interessiert, Schachtraining zu geben oder organisatorisch aktiv zu werden. Jahrelang habe ich eine Mädchengruppe trainiert und bin immer noch als Mannschaftsführer aktiv. Ich bin ein bisschen Stolz darauf, dass ich trotz jahrelanger Arbeit in Funktionärskreisen sowohl immer auch am Brett als auch im Verein aktiv war bzw. bin.

 

Beruflich bin ich Diplom-Psychologe (Schwerpunkte: Arbeits- und Organisationspsychologie/ Pädagogische Psychologie – Beratung und Training) und promoviere an der Universität Hamburg im Bereich Eignungsdiagnostik. Die Diagnose analytischen und strategischen Denkvermögens sowie von Kooperationsfähigkeit im Rahmen der Personalauswahl steht im Mittelpunkt meiner Forschung. Natürlich spielt Schach dabei eine Rolle.

 

Mein Geld verdiene ich freiberuflich mit Weiterbildungsseminaren, (Konflikt-)Moderationen oder in der Personalauswahl.

 

Jan Pohl

Jan Pohl

Stellvertretender Vorsitzender

 

 

Als im Jahre 1980 die Datumsanzeige vom 14. auf den 15. Februar umsprang, erblickte ich das Licht der Welt in einer Stadt, die auch heute noch immer mein Zuhause ist, und der ich auch heute noch immer größte Sympathien entgegenbringe. Mit Hamburg verbindet mich viel, ich liebe den Hafen, das Wasser und das Lebensgefühl der Hansestadt.

 

Nach meiner Schulzeit und kurz vor dem Zivildienst entschloss ich mich, Lehrer werden zu wollen, und es erscheint von daher auch nicht verwunderlich, dass ich angefangen habe, auf Lehramt zu studieren. Meine beiden Fächer entsprechen meinen Vorlieben im "wirklichen Leben". Ich habe eine Schwäche für Geschriebenes und nutze fast jede freie Minute für Sport. Mein Studium neigt sich mittlerweile langsam dem Ende zu, und ich hoffe, der Uni bald den Rücken kehren zu können, um endlich wieder zur Schule gehen zu können. Mit meiner unerschütterlichen Hoffnung auf einen Referendariatsplatz kann da auch gar nichts mehr anbrennen.

 

Meine schachliche Karriere begann exakt im Jahre 1990 mit dem Eintritt in die Schach-AG meiner Schule. Wenige Zeit später erwarb ich die Mitgliedschaft im Schachklub Johanneum Eppendorf, dem ich noch immer treu bin. In einer eher spontanen Aktion wurde ich Jugendsprecher des Hamburger Schachjugendbundes und begann damit meine Funktionärslaufbahn. Ich war Mitglied des Ausschusses für Allgemeine Jugendarbeit des HSJB und habe dessen Geschicke mehrere Jahre als Vorsitzender geleitet.

 

Im Jahre 1999 kam ich dann in die Deutsche Schachjugend, und auch dort begann ich als Jugendsprecher. Die Arbeit machte eine Menge Spaß, und als ich aus Altersgründen das Amt als Bundesjugendsprecher abgeben musste, ergriff ich gerne die Gelegenheit, Helmut Schumachers Nachfolger auf dem Posten des Referenten für Allgemeine Jugendarbeit zu werden, um die einmal angefangene Arbeit fortzusetzen. Nach drei Jahren Referentendasein und vieler spannender Erlebnisse in diesem Bereich bin ich nun stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Schachjugend, und ich hoffe, dass ich einen Teil der Freude, die ich an der Arbeit in der DSJ hatte und noch immer habe, wieder zurück in die Organisation geben kann.

 

 

Michael Klein

Stellvertretender Vorsitzender

 

Aus der Leistungssport-Perspektive würde ich mich als eine Art "ewiges Talent" bezeichnen. Dafür, dass ich praktisch nie in ein Schachbuch reingeschaut habe, spiele ich gar nicht so übel... Meine Mannschaftskameraden in der Vereinsjugend- und der Schulschachmannschaft sahen das in manch brenzliger Situation vermutlich anders. Aber immerhin haben sie mich stets als viertes Brett oder als Ersatzspieler auf diverse deutsche Meisterschaften mitgenommen. Ich hatte nämlich das Glück, beim SV Turm Lahnstein mit vielen herausragenden Jugendspielern zusammenspielen zu dürfen.

 

1999 wechselte ich dann auf die Funktionärsseite und wurde Pressewart der Schachjugend Rheinland-Pfalz. 2001 rückte ich als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in den Vorstand der DSJ auf, dem ich bis 2005 angehörte. Als Beauftragter des Vorstandes entwickelte ich zwischen 2005 und 2007 die Sozialpartnerschaft der DSJ mit terre des hommes weiter - eine Herzensangelegenheit, die mir auch heute noch sehr wichtig ist.

 

Auf der Jugendversammlung 2007 wurde ich schließlich wieder in den Vorstand der Schachjugend gewählt, in dem ich seither das Amt eines stellv. Vorsitzenden bekleide. Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Frage, wie die DSJ gemeinsam mit den Landesschachjugenden die Arbeit der Vereine besser unterstützen kann. Über Eure Anregungen zu diesem Thema würde ich mich übrigens sehr freuen.

 

Im "Hauptberuf" bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni.

 

 

Jacob Roggon

Jacob Roggon

Nationaler Spielleiter

Bad Segeberg, gelegen zwischen Hamburg, Kiel und Lübeck, ist vor allem bekannt für seine Karl-May-Festspiele, den Kalkberg (der eigentlich aus Gips besteht) und ein großes Möbelhaus. Ringsherum unberührte Natur, idyllisches Nichts. Hier bin ich Mitte der 80er geboren und aufgewachsen.

 

Mit Schach verbinde ich aber vor allem Sonne und Meer: Ich war sechs Jahre alt, da brachte mir mein Vater während eines Urlaubs das Schachspiel am Strand von Menorca bei. Bei so viel positiver Assoziation wundert es kaum, dass ich mich nicht mehr von diesem Spiel lösen konnte. Jedenfalls hatte ich genug Spaß, dass ich es auf Landesmeistertitel brachte und auch mehrmals an Deutschen Meisterschaften teilnehmen durfte.

 

Recht früh habe ich mich auch ehrenamtlich engagiert. Als Jugendsprecher war ich einige Jahre in Schleswig-Holstein aktiv, bevor ich begann mich verstärkt in die DSJ einzubringen. 2003 war ich zum Beispiel maßgeblich daran beteiligt, den Internetschachbereich für uns zu erschließen.

Seit März 2007 schließlich bin ich als Nationaler Spielleiter zuständig für die Koordination des Spielbetriebs auf Bundesebene und die konzeptionelle Entwicklung.

 

Neben dem Ehrenamt studiere ich nun, nach einem Jahr Zivildienst in Köln, Jura in Hamburg.

 

 

Lisa Molitor

Lisa Molitor

Referentin für Finanzen

 

Ich wurde am 9. November 1988 in Gerolstein geboren, zog jedoch kurz darauf mit meinen Eltern nach Trier, wo ich bis zum Alter von 9 Jahren ein ruhiges Leben fristete. Zu diesem Zeitpunkt stand in der Grundschule die Wahl der verpflichtenden Arbeitsgemeinschaften an. Was sollte ich nehmen? „Bevor ich noch in die Tanz-AG muss, dann nehme ich doch lieber Schach!“, dachte ich mir damals. Diese Entscheidung wurde mir zum Verhängnis, bis zum heutigen Tage bin ich nicht mehr vom Schach losgekommen. Ich wurde schnell Mitglied in einem Verein und auch meine Spielstärke nahm zu, weswegen ich auch auf höheren Meisterschaften Erfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen durfte. Mit 15 Jahren hatte ich dann das erste Mal 7 erwachsene Männer unter meinem Kommando, ich wurde Mannschaftsführer. Ein Jahr später übte ich dann das Amt des Jugendwartes aus.

 

Derzeit trainiere ich Kinder in meinem Verein SC Trier-Süd sowie an meiner alten Schule. Außerdem bin ich als Schiedsrichter und Betreuer bei regionalen Jugendturnieren dabei.

 

Vor kurzem habe ich erfolgreich mein Abitur hinter mich gebracht, sodass ich nun dem Sommer entgegenfiebern kann, denn Ende August beginnt mein duales Studium beim Finanzamt in Düsseldorf.

 

Zur DSJ kam ich über ein Seminar für engagierte Jugendliche im März 2007. Das große Entgegenkommen der anderen Engagierten erleichterte mir meinen Einstieg, sodass ich Spaß an der Arbeit fand und Einblicke in die verschiedensten Bereiche werfen konnte. Mittlerweile bin ich ein gutes Jahr dabei und auch wenn es manchmal etwas zeitintensiv ist, könnte ich mir doch kein schöneres Ehrenamt vorstellen.

 

 

Caïssa Klug

Caïssa Klug

Referentin für Allgemeine Jugendarbeit

 

Ich wurde zusammen mit meinem Zwillingsbruder am 27.11.1987 in der "Ruhrpottstadt" Dortmund geboren. Wohne aber nun, solange ich mich erinnern kann, in dem kleinen aber schönen Städtchen Schwerte, nahe Dortmund.

Zur Zeit bin ich in der 13. Klasse und mache mein Abitur.

Schach spiele ich eigentlich schon mein ganzes Leben lang. Schon kurz nach meiner Geburt war ich Mitglied in einem Schachverein. Wie man sich bei meinem Namen "Caïssa" eigentlich auch schon denken kann, hatte ich keine Möglichkeit dem Schachsport zu entkommen. Da meine Eltern beide Schach spielen/gespielt haben - deswegen auch der Name - wurden mein Bruder und ich schon früh von unserem Vater mit in den Verein geschleift und fanden unseren Spaß an dem Spiel.

Je länger ich dann dabei war, desto mehr Freude habe ich an Schach gewonnen. Durch das Schach spielen habe ich unzählige nette Leute kennen gelernt und auch viele Freunde gewonnen. Meistens habe ich jede Schulferien damit verbracht, eine Meisterschaft oder ein Turnier mitzuspielen. Zu meinen größten Erfolgen gehören aber vor allem die beiden deutschen Vereinsmeistertitel, die ich mir mit meinem Verein "SF Brackel 1930" erspielen konnte.

 

 

Kirsten Siebarth

Kirsten Siebarth

Referentin für Schulschach

 

Hallo allerseits,

 

schon mit 5 Jahren erlernte mir mein Vater, Rolf Noack, das Schachspielen. In den nächsten 13 Jahren war dieses Spiel meine Freizeitbeschäftigung Nr. 1. In allen bestehenden Kinder- und Erwachsenenmannschaften unseres damaligen Vereines wurde ich als Mädchen eingesetzt. So wurde ich mehrfache Landesmeisterin in allen Altersklassen. Mein größter Einzelerfolg war mit 11 Jahren. Ich erkämpfte den Titel der Vize-DDR Meisterin und war seit dieser Zeit im Nachwuchskader der DDR. Von 1979 an spielte ich in der Oberliga Frauen bei Motor Weimar.

 

Nach bestandenem Abitur absolvierte ich meine Lehre als Bankkauffrau und studierte im Anschluss daran Finanzwirtschaft. Aufgrund des Studiums ließen meine schachlichen Aktivitäten nach, denn zu den stattfindenden Oberligaeinsätze am Wochenende konnte ich nicht mehr eingesetzt werden, da auch am Sonnabend einen ganz normalen Studientag stattfand. Nach bestandenem Studium nahm ich den Schuldienst an einer Berufsschule auf und absolvierte gleichzeitig meinen Studienabschluss der Berufspädagogik. Derzeitig unterrichte ich am Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau im Bereich Wirtschaft und Verwaltung die Fächer BWL, Buchführung, VWL. Textverarbeitung, Warenverkaufskunde und Einzelhandelsbetriebslehre. Ich bin verheiratet und habe 2 aktiv schachspielende Kinder, Marco und Raiko. Neben Schach, Schule und Haushalt gibt es in meinem Leben noch 2 weitere Lieblinge, die mir bei allen Sorgen und Problemchen immer zuhören und mich mit ihrem treuen Blick stets trösten – Bugs & Bunny, meine 2 Mischlingshunde. Sollte ich einmal etwas Freizeit haben, kreiere ich außerdem mittels Ton viele tolle Dinge – Geschenke für gute Freunde und nützliche Dinge für meinen Haushalt.-.

 

Nach 10 Jahren des Pausierens an den 64 Feldern wurde ich mit vielen Fragen über dieses Spiel von meinem damals 5jährigen Sohn Raiko konfrontiert. Mit seiner Neugierde motivierte er gleichzeitig seinen 3 Jahre älteren Bruder Marco zum Schachspielen. So entschied ich im Jahre 1994, mich wieder mit diesem faszinierendem Spiel zu befassen. Ich übernahm meine 1. Arbeitsgemeinschaft Schach in der Grundschule Stadtilm, um mit meinem Wissen gleichzeitig mehrere Kinder ansprechen zu können. Schon nach kurzer Zeit nahmen an meiner AG 12 Kinder im Alter von 6-8 Jahren teil. Klein Raiko mit 5 Jahre durfte natürlich ebenfalls zuhören.

 

Niemals hätte ich geglaubt, dass man sehr viel von diesem Spiel verlernen kann. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt, denn nach Beginn meiner großen Schachpause stand ich fast wie der 1. Mensch vor den 64 Feldern und meine Partien verlor ich fast alle durch ZÜ.

 

Nachdem die Zahl der schachbegeisterten Kinder immer mehr wuchs, entschied ich mich, einen eigenen Verein zu gründen. Am 8.8.1998 wurde die Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm gegründet, deren Vorsitzende ich seit dieser Zeit bin.

 

Neben aktiver Vereinsarbeit sind wir als Verein auch an 9 verschiedenen Schulen des Ilmkreises tätig, u.a. 5 Grundschulen, 1 Gymnasium, 1 Regelschule, 1 Berufsschule und besonders stolz sind wir auf unsere gute Zusammenarbeit mit dem Marienstift Arnstadt. Dort lernen wir mitunter schwerst körperlich behinderten Menschen, die niemals eine Chance auf Erfolg in einer anderen Sportart hätten, das königliche Spiel.

 

Ich werde mich bestmöglichst bemühen, in guter Zusammenarbeit mit der Deutschen Schulschachstiftung die Arbeit in meinem Amt zu bewältigen, denn ich bin fest davon überzeugt, dass man in Deutschland in diesem Bereich noch sehr viele Dinge erreichen kann. Aus meiner eigenen Tätigkeit, sowohl in Schule als auch Verein weiß ich, dass wir mit unserer Arbeit vielen Kindern und Jugendlichen in unserer Sportart eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten können und wichtige Dinge für das spätere Leben mit auf den Weg geben können. Es gibt nichts schöneres, als nach gewonnener Partie in glückliche Kinderaugen schauen zu können.

 

 

derzeit vakant

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Sonja Häcker

Sonja Häcker

Referentin für Mädchenschach

 

Das Licht der Welt erblickte ich am 8. Juli 1985 in Stuttgart. Da ich in einer echten Schachspieler-Familie geboren wurde, trat ich bereits sieben Jahre später dem SV Stuttgart-Wolfbusch bei. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre intensivstes Training hinter mir :)

 

Kurz darauf sammelte ich erste Turniererfahrungen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Zur DEM ging es erstmals 1995. Von diesem Jahr an habe ich keine DEM verpasst. Hier gelangen mir einige vordere Platzierungen, weshalb ich an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen durfte. Auch bei DLMs, DVMs und Deutschen Schulschachmeisterschaften konnten sich meine Mann-schaften oft sehr gut platzieren.

 

Da die vielen schönen Erfahrungen, die ich in meiner aktiven Jugendschachzeit machen konnte, ohne das ehrenamtliche Engage-ment vieler Menschen so nicht möglich gewesen wären, entschied ich mich gegen Ende meiner Jugendzeit, auch in diesem Bereich aktiv zu werden. Auf württem-bergischer Ebene war ich bereits Jugend-sprecherin.

Erste Kontakte zur DSJ wurden auf Jugendsprecherseminaren geknüpft. Bald durfte ich dann das Team der DSJ auf der DEM unterstützen. Außerdem war ich Be-treuerin beim Sommerlager und nahm 2007 am Jugendevent in Weimar teil. In Württem-berg veranstalte ich seit 2003 regelmäßig Girlscamps in Kooperation mit der DSJ.

Die Arbeit in der DSJ macht mir Spaß, weil man immer Kontakt zu netten, engagierten und motivierten Leuten hat.

 

In meinem Verein bin ich immer noch aktiv, spiele aber hauptsächlich Mannschaftskämpfe, kaum noch Einzelturniere. Nachdem ich im April 2010 erfolgreich mein Studium der Geschichte und Germanistik beendet habe, werde ich im Januar mit dem Referendariat beginnen und so in Zukunft auch beruflich viel Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Die freie Zeit, die mir daneben noch bleibt, verbringe ich am liebsten bei meinem Pferd.

 

 

Eric Tietz

Bundesjugendsprecher

 

Ich wurde am 7. Februar 1991 in Bautzen, einer kleinen Stadt in Ostsachsen, geboren. Dort habe ich gerade die 12. Klasse abgeschlossen und werde im Oktober mit einem Medizinstudium in Münster oder Heidelberg beginnen.

 


Schuld an meiner Liebe zum Schachspiel trägt mein Großvater. Von ihm lernte ich die ersten Züge und bin so in der 5. Klasse auf die Schach-AG an der Schule aufmerksam geworden. Kurz darauf war ich Mitglied des Vereins SC Einheit Bautzen und spielte auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.

 


Neben Training im Verein und Betreuung auf Turnieren bin ich seit Anfang 2009 auch als Wertungsreferent für den Kreis Bautzen tätig. Mein erster Kontakt mit der DSJ erfolgte auf einem Kooperationsseminar mit der Deutschen Schützenjugend 2009. Ich war davon so begeistert, dass weitere Seminare folgen sollten und ich schließlich das Amt des Bundesjugendsprechers übernahm.

 

 

Christopher Janke

Bundesjugendsprecher

 

 

Jörg Schulz

Jörg Schulz

Geschäftsführer

 

 

Jörg ist seit Sommer 1990 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

 

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

 

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

 

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

 

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."

 

 

Deutsche Schachjugend im Deutschen Schachbund e. V.
Die Deutsche Schachjugend ist Mitglied der Deutschen Sportjugend.