Deutsche Schachjugend
im Deutschen Schachbund e. V.


Christian Warneke

Christian Warneke

Erster Vorsitzender
 

1996 wurde mein Verein, der Schachklub Johanneum Eppendorf in Hamburg, in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Ich wurde der erste Jugendsprecher. Zugleich begann damit mein Weg durch verschiedene Gremien verschiedener Schach-Organisationen. Ich will versuchen, die wichtigsten aufzuzählen:

 

Mehrere Jahre Jugendsprecher und später Öffentlichkeitsreferent im Verein weckten die Lust auf mehr.

 

1999 wurde ich Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand der Deutschen Schachjugend. Die Einführung eines regelmäßigen DSJ-Newsletters, der Beginn systematischer interner und externer Öffentlichkeitsarbeit bei den DEM, die Moderation der Internet-TV-Sendung „Diagonal-Schachmatt“ und die Kontaktaufnahme zu terre des hommes sind einige Projekte, die damals starteten.

 

Im Anschluss wechselte ich nach Hamburg und wurde 1. Vorsitzender des Hamburger Schachjugendbunds und Vorstandsmitglied des Hamburger Schachverbands. In dieser Zeit leitete ich mehrmals die Hamburger Einzelmeisterschaft (Jugendreise mit bis zu 140 Teilnehmern) und war als Betreuer bei DEM und DLM aktiv.

 

Nach einer Examenspause bin ich wieder in den Vorstand meines Vereins gewählt worden, wo ich im letzten Jahr nach langer Vorbereitungszeit unser 50-jähriges Jubiläum ausrichtete. Ein ganz besonderes Highlight meines ehrenamtlichen Engagements!

 

Für die DSJ bin ich seit Jahren bei den DEM, den DSJ-Akademien, Herbsttagungen etc. in Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit oder Weiterbildung aktiv. Dies schließt Beiträge zum DSB-Jubiläum oder der Schach-Olympiade in Dresden ein.

 

Schachlich würde ich mich als Breitensportler betrachten. Meine DWZ liegt bei soliden ca. 1730. Dafür habe ich 100% meiner Hängepartien gewonnen!

 

Schon früh war ich eher daran interessiert, Schachtraining zu geben oder organisatorisch aktiv zu werden. Jahrelang habe ich eine Mädchengruppe trainiert und bin immer noch als Mannschaftsführer aktiv. Ich bin ein bisschen Stolz darauf, dass ich trotz jahrelanger Arbeit in Funktionärskreisen sowohl immer auch am Brett als auch im Verein aktiv war bzw. bin.

 

Beruflich bin ich Diplom-Psychologe (Schwerpunkte: Arbeits- und Organisationspsychologie/ Pädagogische Psychologie – Beratung und Training) und promoviere an der Universität Hamburg im Bereich Eignungsdiagnostik. Die Diagnose analytischen und strategischen Denkvermögens sowie von Kooperationsfähigkeit im Rahmen der Personalauswahl steht im Mittelpunkt meiner Forschung. Natürlich spielt Schach dabei eine Rolle.

 

Mein Geld verdiene ich freiberuflich mit Weiterbildungsseminaren, (Konflikt-)Moderationen oder in der Personalauswahl.

 

Sonja Häcker

Sonja Häcker

Stellvertretende Vorsitzende

 

Das Licht der Welt erblickte ich am 8. Juli 1985 in Stuttgart. Da ich in einer echten Schachspieler-Familie geboren wurde, trat ich bereits sieben Jahre später dem SV Stuttgart-Wolfbusch bei. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre intensivstes Training hinter mir :)

 

Kurz darauf sammelte ich erste Turniererfahrungen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Zur DEM ging es erstmals 1995. Von diesem Jahr an habe ich keine DEM verpasst. Hier gelangen mir einige vordere Platzierungen, weshalb ich an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen durfte. Auch bei DLMs, DVMs und Deutschen Schulschachmeisterschaften konnten sich meine Mann-schaften oft sehr gut platzieren.

 

Da die vielen schönen Erfahrungen, die ich in meiner aktiven Jugendschachzeit machen konnte, ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen so nicht möglich gewesen wären, entschied ich mich gegen Ende meiner Jugendzeit, auch in diesem Bereich aktiv zu werden. Auf württem-bergischer Ebene war ich bereits Jugendsprecherin.

Erste Kontakte zur DSJ wurden auf Jugendsprecherseminaren geknüpft. Bald durfte ich dann das Team der DSJ auf der DEM unterstützen. Außerdem war ich Be-treuerin beim Sommerlager und nahm 2007 am Jugendevent in Weimar teil. In Württem-berg veranstalte ich seit 2003 regelmäßig Girlscamps in Kooperation mit der DSJ.

Die Arbeit in der DSJ macht mir Spaß, weil man immer Kontakt zu netten, engagierten und motivierten Leuten hat.

 

In meinem Verein bin ich immer noch aktiv, spiele aber hauptsächlich Mannschaftskämpfe, kaum noch Einzelturniere. Nachdem ich im April 2010 erfolgreich mein Studium der Geschichte und Germanistik beendet habe, werde ich im Januar mit dem Referendariat beginnen und so in Zukunft auch beruflich viel Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben. Die freie Zeit, die mir daneben noch bleibt, verbringe ich am liebsten bei meinem Pferd.

 

 

Malte Ibs

Malte Ibs

Stellvertretender Vorsitzender

 

Moin Moin,

ich heiße Malte und habe am 31.03.81 in Itzehoe das Licht der Welt erblickt. Aufgewachsen bin ich in Elmshorn, einen Ort, den ich seither nie verlassen habe. Er liegt im wunderschönen Bundesland Schleswig-Holstein.

 

Meine Schachkarriere begann, als ich im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal meinen Großvater durch geschicktes Brettdrehen besiegen konnte. Seitdem war ich sowohl von dem Spiel, als auch von dem FairPlay Gedanken beim Spiel besessen. Nach dem Gewinn einer Kreis- und mehrerer Bezirksmeisterschaften ging es leistungstechnisch nicht mehr so sehr nach oben, zumal ich mit dem Alter merkte, dass Bretterdrehen nichts mit Fairplay zu tun hatte. So viel meine Entscheidung recht leicht, mich ehrenamtlich beim Schach einzubringen.

 

Begonnen habe ich damit als einfacher Helfer beim Elmshorner Schachlub, dem ich seit meinem zwölften Jahr angehöre. Mit 2002 wurde ich dann zum Jugendwart des Elmshorner SC, ein Amt das ich bis heute innehabe, gewählt. 2005 bin ich zum Vorsitzenden der Schachjugend Schleswig-Holstein gewählt worden, ein Amt das ich auch noch aktiv bekleide. Dieses Amt ermöglichte mir erste Einblicke in die Arbeit und die Angebote der Deutschen Schachjugend. Seitdem richten wir in Schleswig-Holstein regelmäßig Patentlehrgänge aus und versuchen uns an Aktionen der DSJ zu beteiligen. Mein persönlicher Höhepunkt war hier sicherlich die Spendenaktion für terre des hommes mit einer Spendensumme von 1.500,01 EUR, die wir auf einer unserer Landesjugendeinzelmeisterschaften durchgeführt haben.

 

Bei der DSJ habe ich zusätzlich im Arbeitskreis für Allgemeine Jugendarbeit mitgearbeitet und ab 2011 habe ich dieses mit der Wahl in das Amt zum stellvertretenden Vorsitzenden ausgeweitet. Auch Deutschland weit wird mir das Thema FairPlay weiter am Herzen liegen. Ebenso natürlich die Neu- und Weiterentwicklung der DSJ Projekte und der Partnerschaft der DSJ zu terre des hommes.

 

 

Lisa Molitor

Lisa Molitor

Referentin für Finanzen

 

Ich wurde am 9. November 1988 in Gerolstein geboren, zog jedoch kurz darauf mit meinen Eltern nach Trier, wo ich bis zum Alter von 8 Jahren ein ruhiges Leben fristete. Zu diesem Zeitpunkt stand in der Grundschule die Wahl der verpflichtenden Arbeitsgemeinschaften an. Was sollte ich nehmen? „Bevor ich noch in die Tanz-AG muss, dann nehme ich doch lieber Schach!“, dachte ich mir damals. Diese Entscheidung wurde mir zum Verhängnis, bis zum heutigen Tage bin ich nicht mehr vom Schach losgekommen. Ich wurde schnell Mitglied in einem Verein und auch meine Spielstärke nahm zu, weswegen ich auch auf höheren Meisterschaften Erfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen durfte. Mit 15 Jahren hatte ich dann das erste Mal 7 erwachsene Männer unter meinem Kommando, ich wurde Mannschaftsführer. Ein Jahr später übte ich dann das Amt des Jugendwartes aus.

 

Zur DSJ kam ich über ein Seminar für engagierte Jugendliche im März 2007. Das große Entgegenkommen der anderen Engagierten erleichterte mir meinen Einstieg, sodass ich Spaß an der Arbeit fand und Einblicke in die verschiedensten Bereiche werfen konnte. Im Jahr 2008 wurde ich schließlich zur Bundesjugendsprecherin und 2010 zur Finanzreferentin gewählt.

 

Derzeit wohne ich in Düsseldorf, wo ich nach meinem Abitur 2008 hingezogen bin. Beruflich bin ich in der Finanzverwaltung tätig und werde im Sommer 2011 mein Studium (Steuerrecht) abschließen.

 

Mein aktueller Verein ist der SC Tornado Wuppertal. Außerdem bin ich in der Frauenmannschaft des SV Erftstadt aktiv.

 

 

Falco Nogatz

Falco Nogatz

Nationaler Spielleiter

 

In Brandenburg, dem Flächenland schlechthin, ist das Schachspielen nicht immer einfach. Noch weniger, wenn man geradewegs an der polnischen Grenze wohnt. Ich komme aus einer Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt (Oder). Als ich im Jahre 2002 mit dem Schachspielen im Alter von zwölf Jahren anfing, blühte hier gerade ein neuer Verein auf, dem ich mich schnell anschloss. Nach den ersten Spielen im Männerspielbetrieb witterte ich mehr: Meine Spielstärke stieg schnell an, ehe ich mich zusehends auch mit der Funktionärsarbeit beschäftigte. Um meinen Verein bei seiner intensiven Jugendförderung unterstützen zu können, erwarb ich Schiedsrichter- und Trainerschein.

 

Anfang 2007 kam ich zum ersten Mal mit der DSJ in Kontakt: Nachdem ich für den DSB einige Programmiertätigkeiten an den DWZ-Seiten vorgenommen hatte, wurde ich Beauftragter für Wertungszahlen in der DSJ. Ein Jahr später übernahm ich dann auch ein Vorstandsamt als Referent für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Nach zwei Jahren Amtszeit, der privaten Veränderung durch meinen Umzug in die Donaustadt Ulm und dem begonnenden Informatikstudium, wollte ich einmal etwas neues ausprobieren und verzichtete zugunsten der Mitarbeit im Arbeitskreis Spielbetrieb auf eine erneute Kandidatur als Öffentlichkeitsreferent. Daneben wurde ich Nationaler Schiedsrichter und konnte 2010 meine ersten Einsätze in der 2. Bundesliga verzeichnen. Seit 2011 bin ich nun Nationaler Spielleiter in der DSJ und für den Spielbetrieb und seine konzeptionelle Entwicklung zuständigt.

 

 

Caïssa Klug

Caïssa Klug

Referentin für Allgemeine Jugendarbeit

 

Zusammen mit meinem Zwillingsbruder erblickte ich am 27.11.1987 in der "Ruhrpottstadt" Dortmund das Licht der Welt. Schach spiele ich eigentlich schon mein ganzes Leben lang. Schon kurz nach meiner Geburt war ich Mitglied in einem Schachverein. Wie man sich bei meinem Namen "Caïssa" eigentlich auch schon denken kann, hatte ich keine Möglichkeit dem Schachsport zu entkommen. Da meine Eltern beide Schach spielen bzw. gespielt haben - deswegen auch der Name - wurden mein Bruder und ich schon früh von unserem Vater mit in den Verein genommen und fanden so schnell unseren Spaß an diesem Spiel.

 

Je länger ich dann dabei war, desto mehr Freude habe ich an Schach gewonnen. Durch das Schach spielen habe ich unzählige nette Leute kennen gelernt und auch viele Freunde gewonnen. Meistens habe ich jede Schulferien damit verbracht, eine Meisterschaft oder ein Turnier mitzuspielen. Zu meinen größten Erfolgen gehören aber vor allem die beiden deutschen Vereinsmeistertitel, die ich zusammen mit meinem Verein "SF Brackel 1930" erspielen konnte.

 

Angefangen habe ich in der DSJ als Jugendsprecherin, bevor ich zur Referentin für Allgemeine Jugendarbeit gewählt wurde. Die Arbeit im Vorstand der DSJ macht mir seitdem viel Spaß. Es ist schön sein Hobby auch im ehrenamtlichen Bereich unterstützen zu können und zudem immer wieder neue und motivierte Leute aus ganz Deutschland kennen zu lernen. Auch in der Schachjugend NRW engagiere ich mich aktiv und bin froh, dass ich trotz alledem noch genug Zeit für das aktive Schachspielen bei den Schachfreunden Brackel aufbringen kann.

 

 

Lysan Stemmler

Lysan Stemmler

Referentin für Mädchenschach

 

Schach spiele ich seit meinem sechsten Lebensjahr. Seitdem konnte ich irgendwie nicht mehr aufhören, weder in schlechten und schon gar nicht in guten Zeiten. Angefangen hatte alles in der Schule, es folgten der Eintritt beim SV Pasewalk und der Wechsel zum Jugendverein SAV Torgelow. In meiner Jugendzeit konnte ich einige Teilnahmen an der DEM, DLM und der DVM verbuchen, bei denen ich stets mit Freude dabei war.

 

Neben dem Schachspielen habe ich vor wenigen Jahren den Spaß an der Organisation und der Arbeit mit Jugendlichen entdeckt, sodass ich mich 2009 dazu entschieden hatte, offiziell Beauftragte für Mädchenschach in der Schachjugend Mecklenburg-Vorpommern zu werden. Als solche habe ich mir zum Ziel gesetzt, die Atmosphäre für junge Nachwuchsschachspielerinnen angenehmer zu gestalten und dem Schach als eine von Männern dominierte Sportart entgegenzutreten. Ein Mädchenschachworkshop in MV Anfang 2010 ergab, dass hierzu ein Imagewandel des Schachspiels notwendig ist, das heißt, dass das königliche Spiel in der Gesellschaft noch häufig als Männersport angesehen wird, wie ebenfalls naturwissenschaftliche, Logik erfordernde Berufszweige der Naturwissenschaften, und gegen dieses eingefahrene Denken angegangen werden muss. Nach einer anfänglichen Orientierung, mit welchen Veranstaltungen und Aktionen dem geringen Mädchenanteil im Schach entgegengewirkt werden kann, stehen für mich, wie offensichtlich auch für Sonja, zwei Aufgabenfelder im Vordergrund: zum einen die Öffentlichkeitsarbeit (Plakate, Broschüren, Flyer) und zum anderen die Entwicklung mädchenspezifischer Angebote. Anregungen neuer Ideen gewann ich auf dem ersten Mädchenschachpatentseminar 2009 in Marburg, eine Veranstaltung, die ich jedem empfehlen kann. Zur Entwicklung neuer Konzepte scheint es unerlässlich, in einen regen Austausch mit anderen erfahrenen Mädchentrainern und Betreuern zu treten, für deren Erfahrungsberichte ich immer offen und dankbar bin.

 

Wie ihr bereits erlesen konntet, stamme ich mich aus Pasewalk in Vorpommern. Nachdem ich nach drei Jahren in Greifswald meinen Abschluss in Kunstgeschichte und Germanistik auf Bachelor absolviert habe, studiere ich seit Oktober 2010 an der FU Berlin Kunstgeschichte im globalen Kontext mit den Schwerpunkten Europa und Amerika auf Master. Trotz meines Lebensmittelpunktes in Berlin ist mir der Kontakt zu den Mädchen (natürlich auch zu den Jungs) in MV sehr wichtig, weshalb ich weiterhin in der SJ-MV tätig sein werde.

 

Im Bereich schachspielender Mädchen ist das Potential noch lange nicht ausgeschöpft und daher ist es notwendig, weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen, Projekte weiterzuführen und neu zu entwickeln.

 

 

Kirsten Siebarth

Kirsten Siebarth

Referentin für Schulschach

 

Hallo allerseits,

 

schon mit 5 Jahren erlernte mir mein Vater, Rolf Noack, das Schachspielen. In den nächsten 13 Jahren war dieses Spiel meine Freizeitbeschäftigung Nr. 1. In allen bestehenden Kinder- und Erwachsenenmannschaften unseres damaligen Vereines wurde ich als Mädchen eingesetzt. So wurde ich mehrfache Landesmeisterin in allen Altersklassen. Mein größter Einzelerfolg war mit 11 Jahren. Ich erkämpfte den Titel der Vize-DDR Meisterin und war seit dieser Zeit im Nachwuchskader der DDR. Von 1979 an spielte ich in der Oberliga Frauen bei Motor Weimar.

 

Nach bestandenem Abitur absolvierte ich meine Lehre als Bankkauffrau und studierte im Anschluss daran Finanzwirtschaft. Aufgrund des Studiums ließen meine schachlichen Aktivitäten nach, denn zu den stattfindenden Oberligaeinsätze am Wochenende konnte ich nicht mehr eingesetzt werden, da auch am Sonnabend einen ganz normalen Studientag stattfand. Nach bestandenem Studium nahm ich den Schuldienst an einer Berufsschule auf und absolvierte gleichzeitig meinen Studienabschluss der Berufspädagogik. Derzeitig unterrichte ich am Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau im Bereich Wirtschaft und Verwaltung die Fächer BWL, Buchführung, VWL. Textverarbeitung, Warenverkaufskunde und Einzelhandelsbetriebslehre. Ich bin verheiratet und habe 2 aktiv schachspielende Kinder, Marco und Raiko. Neben Schach, Schule und Haushalt gibt es in meinem Leben noch 2 weitere Lieblinge, die mir bei allen Sorgen und Problemchen immer zuhören und mich mit ihrem treuen Blick stets trösten – Bugs & Bunny, meine 2 Mischlingshunde. Sollte ich einmal etwas Freizeit haben, kreiere ich außerdem mittels Ton viele tolle Dinge – Geschenke für gute Freunde und nützliche Dinge für meinen Haushalt.-.

 

Nach 10 Jahren des Pausierens an den 64 Feldern wurde ich mit vielen Fragen über dieses Spiel von meinem damals 5jährigen Sohn Raiko konfrontiert. Mit seiner Neugierde motivierte er gleichzeitig seinen 3 Jahre älteren Bruder Marco zum Schachspielen. So entschied ich im Jahre 1994, mich wieder mit diesem faszinierendem Spiel zu befassen. Ich übernahm meine 1. Arbeitsgemeinschaft Schach in der Grundschule Stadtilm, um mit meinem Wissen gleichzeitig mehrere Kinder ansprechen zu können. Schon nach kurzer Zeit nahmen an meiner AG 12 Kinder im Alter von 6-8 Jahren teil. Klein Raiko mit 5 Jahre durfte natürlich ebenfalls zuhören.

 

Niemals hätte ich geglaubt, dass man sehr viel von diesem Spiel verlernen kann. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt, denn nach Beginn meiner großen Schachpause stand ich fast wie der 1. Mensch vor den 64 Feldern und meine Partien verlor ich fast alle durch ZÜ.

 

Nachdem die Zahl der schachbegeisterten Kinder immer mehr wuchs, entschied ich mich, einen eigenen Verein zu gründen. Am 8.8.1998 wurde die Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm gegründet, deren Vorsitzende ich seit dieser Zeit bin.

 

Neben aktiver Vereinsarbeit sind wir als Verein auch an 9 verschiedenen Schulen des Ilmkreises tätig, u.a. 5 Grundschulen, 1 Gymnasium, 1 Regelschule, 1 Berufsschule und besonders stolz sind wir auf unsere gute Zusammenarbeit mit dem Marienstift Arnstadt. Dort lernen wir mitunter schwerst körperlich behinderten Menschen, die niemals eine Chance auf Erfolg in einer anderen Sportart hätten, das königliche Spiel.

 

Ich werde mich bestmöglichst bemühen, in guter Zusammenarbeit mit der Deutschen Schulschachstiftung die Arbeit in meinem Amt zu bewältigen, denn ich bin fest davon überzeugt, dass man in Deutschland in diesem Bereich noch sehr viele Dinge erreichen kann. Aus meiner eigenen Tätigkeit, sowohl in Schule als auch Verein weiß ich, dass wir mit unserer Arbeit vielen Kindern und Jugendlichen in unserer Sportart eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten können und wichtige Dinge für das spätere Leben mit auf den Weg geben können. Es gibt nichts schöneres, als nach gewonnener Partie in glückliche Kinderaugen schauen zu können.

 

 

Carsten Karthaus

Carsten Karthaus

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 

Ich bin in Murrhardt einer Kleinstadt nordöstlich von Stuttgart aufgewachsen. Ich habe im dortigen Schachclub mit 12 Jahren als Jugendspieler angefangen. Nachdem mir meine Nachbarn in einem Sommerferienlager mal das Schachspielen beigebracht hatten. Ich hatte während des Ferienlagers so viel Freude daran, dass ich danach in den Verein gegangen bin. Nach mehreren Jahren als Jugendspieler, mit vielen Teilnahmen an Jugendturnieren und Meisterschaften, habe ich dann als Jugendleiter angefangen meine Mitspieler und die jüngeren Jugendlichen zu trainieren.

Aber nach dem Abitur bin ich dann aus Murrhardt weggezogen und habe in Heidenheim und München Maschinenbau studiert, dabei konnte ich dann leider nicht mehr als Jugendtrainer aktiv sein. Meinem Heimatverein bin ich aber treu geblieben. Seit 2006 bin ich dort für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und seit 2008 auch als 2.Vorsitzender tätig.

 

Nach meinem Abschluss als Master of Science im Maschinenbau bin ich wieder nach Murrhardt gezogen. Heute bin ich 25 Jahre alt, promoviere an der Universität Stuttgart und arbeite für die Daimler AG.

Zur DSJ und zu Verbandsarbeit kam ich erst im vergangenen Jahr über eines der supertollen Jugendsprecherseminare zum Thema Sponsoring, dabei hatten wir als Gruppe neben dem eigentlichen Seminar soviel Spaß und Freude, dass ich anschließend den Bericht für die DSJ Homepage geschrieben habe. Darauf hin wurde ich angesprochen ob ich nicht im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit an einem Workshop mitarbeiten wolle. Ich wusste am Anfang zwar nicht so genau was auf mich zukam, aber ich sagte zu.

Ich habe gelernt, dass es im Team für Öffentlichkeitsarbeit viele Rubriken und Tätigkeiten gibt, angefangen von der Mitgestaltung der Internethomepage, über die Pflege von twitter und Facebook bis hin zu den klassischen Presseberichten oder dem Entwerfen, Gestalten und Ausarbeiten von Werbemitteln. Zweifelslos ist es viel Arbeit die es zu bewältigen gilt, aber die Abwechslung und die Herausforderungen machen es so spannend, dass ich mit Freude und Engagement die Aufgaben als Referent für Öffentlichkeitsarbeit wahrnehme.

 

 

Eric Tietz

Eric Tietz

Bundesjugendsprecher

 

Ich wurde am 7. Februar 1991 in Bautzen, einer kleinen Stadt in Ostsachsen, geboren. Dort habe ich gerade die 12. Klasse abgeschlossen und werde im Oktober mit einem Medizinstudium in Münster oder Heidelberg beginnen.

 


Schuld an meiner Liebe zum Schachspiel trägt mein Großvater. Von ihm lernte ich die ersten Züge und bin so in der 5. Klasse auf die Schach-AG an der Schule aufmerksam geworden. Kurz darauf war ich Mitglied des Vereins SC Einheit Bautzen und spielte auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.

 


Neben Training im Verein und Betreuung auf Turnieren bin ich seit Anfang 2009 auch als Wertungsreferent für den Kreis Bautzen tätig. Mein erster Kontakt mit der DSJ erfolgte auf einem Kooperationsseminar mit der Deutschen Schützenjugend 2009. Ich war davon so begeistert, dass weitere Seminare folgen sollten und ich schließlich das Amt des Bundesjugendsprechers übernahm.

 

 

Christopher Janke

Christopher Janke

Bundesjugendsprecher

 

Es war ein recht typischer Novembertag, als ich am 27.11.1990 das Licht der Welt erblickte. Nach ein paar Verletzungen im Fußball kam ich dann 2002 eher zufällig zum Schach. Grund dafür war mein Vater, der nach ein paar Jahrzehnten Pause wieder anfing zu spielen.

Zu meiner sportlichen Laufbahn gibt es nicht viel zu sagen, unser Verein ist und bleibt eben ein reiner Breitensportverein. Doch da wir eine ganz gute Jugendmannschaft hatten, waren mir auch ein paar Aufstiege vergönnt. Im Einzel reichte es nur für die Bezirks- und Landesebene.

2004 wurde dann der Posten des Jugendsprechers im Verein frei, was sicher ein großer Fehler war. Denn von nun an war ich immer ehrenamtlich tätig, ob im Verein, Bezirk- oder auf Landesebene. Nebenbei betätigte ich mich im Vereinstraining und versuche seit 2008 unsere erste Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zu führen.

Zur DSJ kam ich eigentlich durch die Tour de Schach vor der Olympiade, es sollte aber noch ein paar Jahre dauern bis ich mein Interesse für die DSJ vertiefte. 2010 wurde ich dann in St. Ingbert zusammen mit Eric Tietz zum Bundesjugendsprecher gewählt.

 

 

Jörg Schulz

Jörg Schulz

Geschäftsführer

 

 

Jörg ist seit Sommer 1990 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

 

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

 

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

 

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

 

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."

 

 

Deutsche Schachjugend im Deutschen Schachbund e. V.
Die Deutsche Schachjugend ist Mitglied der Deutschen Sportjugend.