Im Mädchenbereich hatte in der U14 Anna Endresse mit ihren 6 Punkten wie auch Judith Fuchs U18 ihren Chance, mit 7 Punkten noch vorne mitzumischen. Anna stand schnell gut und spielte eine gute sichere Gewinnpartie.7 Punkte und Platz 18 ihr Lohn. Bei Judith reichte es nicht zum Erfolg, sie blieb mit einem Remis bei 6,5 Punkten hängen, Platz 19.
Das waren dann auch alle Platzierungen unter den ersten 10 beziehungsweise 20 der Tabelle. Ab jetzt beginnen die Plätze von 30 aufwärts, bei den Feldern von jeweils weit über 100 Spielern, allemal noch gute Platzierungen.
Überhaupt war die Schlussrunde auch wieder eine gute Runde für die Deutschen. 15,5 Punkte kamen zusammen. Hier die Zusammenfassung:
U8 Paula Wiesner gewinnt, U10 Sonja Maria Bluhm gewinnt, Dennes Wagner remis, Dominik Nöttling ein schneller, sicherer Erfolg, Christoph Peil gewinnt und Jakob Schuhmacher sowie Ferdinand Xiong verlieren.
In der U12 erwischt es Hans Möhn , hingegen spielt Philip Kyas remis. Filiz Osmanodja gewinnt schnell und sicher, Hanna Marie Klek versucht alles, aber mehr als Remis ist nicht drin, Daniela Schäfer verliert.
Anja Schulz U14 schafft zum Abschluss ein Remis, Felix Graf gewinnt und Alexander Jussupow verliert.
Aleksyi Savchenko U16 gewinnt souverän, so hätte man es sich von ihm öfter gewünscht, Julian Jorczik und Hagen Poetsch müssen mit Remis zufrieden sein. Elena Winkelmann verliert noch einmal und muss diese WM ganz schnell abhaken und vergessen, Ekaterina Jussupow schließt mit einem Sieg ab.
Insgesamt ergab dies folgende Punkteverteilung: 1 x 8;3 x 7,5; 1 x 7; 7 x 6,5; 6 x6 Punkte und damit liegen 18 Starter von 26 über 50 Prozent der möglichen Punkte. 3 haben genau 50 Prozent erreicht und nur 5 Spieler liegen mit 4 x 5 und 1 x 4,5 Punkten darunter. Also ein Gesamtergebnis, mit dem man zufrieden sein kann, auch wenn der ganz große Wurf ausblieb und einige Mädchen und Jungen deutlich unter den realistischen Erwartungen blieben, andere hingegen mehr unter den Erwartungen, die von außen kamen und geprägt waren durch Unkenntnis der internationalen Spielstärkenentwicklung. Es geht rasant vorwärts mit dem internationalen Jugendschach, einzig Afrika "muss nicht gefürchtet werden", aber zum Beispiel Lateinamerika holt auch immer mehr auf.