Deutsche Meisterschaften 2011
der Deutschen Schachjugend

20:44 Uhr: Nach dieser kurzen Einlage sind Jörg und Rafael erneut dran - diesmal von zwei anderen Schiedsrichtern, Holger Lutzka und Stefan Patzer, begleitet. Ein weiterer junger Herr springt auf die Bühne und spricht sogleich zum Publikum: Es ist Michael Nimphius, der zufriedene Hoteldirektor, der einige abschließenden Grußworte entsendet.

Jörg Schulz
Michael Nimphius

20:40 Uhr: Drei der "Steifen Brisen" verknäueln sich, rufen nochmal eine Katrin-Welle auf, bevor sie zur Pointe kommen. Erneut erntet die Gruppe stürmischen Applaus - ihrem Namen entsprechend.

20:35 Uhr: Ähnlich wie bei einer Reizwortgeschichte komponieren die vier Hamburger aus den Begriffen eine Sprechgesang-Einlage auf hohem Niveau. Sofort im Anschluss beginnt die zweite Einlage der Künstler - mal sehen, was sie bringt.

20.32 Uhr: Die "Steife Brise" ist zurück - und sofort im Siegerspiel involviert. Der Name "Bobby Fischer" fällt, ebenso wie die Eröffnung "Réti", der Spruch "Springer am Rand bringt Kummer und Schand" und die Gratulation "Gut gespielt". Mal sehen, was die Hamburger Gruppe mit den Spielern vor hat.

20:23 Uhr: Kurze Ehrungspause. Die vom Öff-Team gesammelten Impressionen laufen als Slideshow über den Beamer, bilden sämtliche Facetten der Meisterschaft ab und sorgen allerorts für Erheiterung. Spieler, Teamer und Betreuer in sämtlichen Situationen geben genügend Anlass für spontane Freudenschreie - vor allem, wenn man sich selbst oder seine Freunde erkennt.

20:21 Uhr: Theo bietet remis, Laurent lehnt ab - der Franzose baut offensichtlich auf Zeit, und das erfolgreich. Unter großem Applaus wird die Partie schließlich durch die Schachuhr beendet und Laurent in allen Ehren verabschiedet.

20:19 Uhr: Kevin wird angesichts der knappen Zeit hektisch und wirft eine Figur um. Das DGT-Brett ist kurzzeitig verwirrt. Laurent dagegen bleibt weiterhin cool, obwohl er in ein noch schwierigeres Endspiel mit gleichfarbigen Läufern abgewickelt wurde, und heimst sich einen weiteren Mehrbauern ein. Klar gewonnen ist das Ganze dennoch nicht.

20:17 Uhr: Laurent wendet eine seltsame Taktik an - er schleicht zum Brett, rennt aber mit vollem Einsatz zur Uhr zurück. Dennoch behält er in einem schwierigen Endspiel mit Mehrbauern einen angenehmen Zeitvorteil.

20:15 Uhr: Sowohl Laurent als auch die Kleinen scheinen auch körperlich gut in Form zu sein. Noch ist keiner außer Atem, aber schachlich geht den vier Weißspielern langsam die Puste aus. Besonders Clara Victoria Graf missachtet offenbar das Klaus Bischoff'sche Geheimnis des Blitzschachs: "Man muss ziehen, wenn man dran ist!"

20:10 Uhr: Wer hat den längeren Atem? Ein Tisch mit digitalem Schachbrett wird mitten auf der Bühne aufgebaut. Die vier bisher geehrten Deutschen Meister und Meisterinnen auf der einen Seite, GM Laurent Fressinet auf der anderen Seite - Jörg und Rafael bitten zum Konditionsblitz, eines der beliebtesten Siegerehrungssspiele auf der DEM.

19:52 Uhr: Positive Neuigkeiten: Trotz der Klatsche möchte Jan nächstes Jahr, in welcher Form auch immer, die Atmosphäre einer DJEM genießen. Größer ist jedoch der Beifall für den verdienten Sieger Laurent, der von Jörg die hölzerne Siegertrophäe erhält und nun in perfektem Englisch zum Publikum spricht.

kleiner Fan
ein Blick in den Zuschauerraum
Die Bühne
Jörg Schulz als Moderator
 
 

19:37 Uhr: Vor allem die jüngeren Teilnehmer, vornehmlich aus den Altersklassen U10 und U12, sind hellauf begeistert. Aus vollem Halse schreien sie sämtliche Antworten heraus, die das Impro-Team von ihnen verlangt: Vornamen, Farben, Altersklassen. Auf der anderen Seite geht die "Steife Brise" immer wieder auf einzelne Teilnehmer ein. Klasse!

19:35 Uhr: Die erste Zwischenzählung attestiert dem Saal ungefähr so viele Besucher wie bei der Eröffnungsveranstaltung, nämlich ca. 1.000. Erneut müssen diejenigen, die sich verspätet haben, in der letzten Reihe stehen. Sorry!

19:32 Uhr: Ulrike von der "Steifen Brise" betritt die Bühne, komplettiert damit das Quartett und übernimmt sogleich die Moderation. In Sachen Begeisterungsfähigkeit steht sie ihrem männlichen Kollegen in nichts nach!

19:20 Uhr: "Das Blitzen bitte einstellen" gilt hier nicht. Sekündlich zucken aus allen Ecken Lichtblitze aus Digitalkameras durch den Saal. Jeder möchte diese legendären Stunden für immer festhalten.

19:17 Uhr: "Schwarz oder Weiß" fadet aus, ein neuer Song setzt ein, diesmal weniger pop-chor-lastig, sondern mit modernen HipHop- und Rockelementen: Wird "Schach" vom selben Album der neue musikalische Klassiker der DSJ? "Ich bin schlau, schlau wie Sau" lautet eine Textzeile...

19:12 Uhr: Endlich - Musik läuft, auch der Saal wird heller. Klar, welches Lied gespielt wird: "Schwarz oder Weiß", der Klassiker aus der NRW-Schachjugend, der vor jeder Partie im großen Saal läuft. Ein Lied, das Emotionen weckt und alte Zeiten bzw. Partien nochmal Revue passieren lässt.

19:11 Uhr: Einer wird auf der Siegerehrung nicht dabei sein - GM Jan Gustafsson. Direkt nach der letzten Blitzpartie gegen Laurent Fressinet reiste Jan zu einer anschließenden Veranstaltung nach Kopenhagen ab. Wir wünschen guten Flug!

19:09 Uhr: Vom ausnahmsweise schönen, trockenen Wetter Oberhofs merkt man in der Halle nichts. Alle Lichtquellen sind hermetisch versiegelt; die Beleuchtung kommt weiterhin von den matten Lampions und von der Bühne. Verständlich, dass man sich hier nicht unbedingt auf Anhieb findet.

19:07 Uhr: Leider beginnt auch die Siegerehrung mit einiger Verzögerung: Die Beamertechnik ist noch nicht bei 100%. Lediglich einige Schiedsrichter haben sich auf der Bühne versammelt und besprechen die Lage.

18:59 Uhr: Letzter Tontest. Einige halten sich vor Schreck die Ohren zu. Der Rest ist nicht zum ersten Mal dabei...

Musiktest
Bühnentest
Techniktest
Mikrotest
Hotelmanager Michael Nimphius und Christian Warneke (1. Vorsitzender DSJ)
 

18:57 Uhr: Von oben betrachtet, sieht der Saal wie ein Fleckerlteppich aus: Langsam finden sich alle 17 Landesverbände in der Halle ein, vornehmlich mit den jeweiligen DEM-T-Shirts uniformiert. Sachsen ist grün, das Saarland schwarz, NRW naturgemäß blutrot.

18:52 Uhr: Die Hintergrundfarbe des Saales wechselt ständig. Das liegt aber nicht an einem technischen Defekt - vier überdimensionale Lampions mit variabler Beleuchtung schweben über den Köpfen der Spieler, Eltern, Betreuer, Teamer und Gäste. War alles eben noch orange eingefärbt, dominiert im nächsten Augenblick schon ein blasses Lila.

18:48 Uhr: Riesengeschrei! Die Ersten stürmen den Saal, vornehmlich junge Spieler und die NRW-Delegation, die sich unmittelbar davor am Spielsaal zum Gruppenfoto traf. Die besten Plätze im Mittelschiff sind bereits besetzt.

18:43 Uhr: Trügerische Ruhe im Saal. In zehn Minuten sollen sich die Türen öffnen. Wir sind gespannt, ob wir den Zuschauerrekord von der Eröffnung nochmals überbieten können!

18:16 Uhr: Noch ist die Halle, die - wie bei der Eröffnung - mit ca. 1000 Stühlen bestückt ist, fast menschenleer. Nur das Organisationsteam, das sich gerade einrichtet, und eine später auftretende Künstlergruppe, die sich mitten in der letzten Generalprobe befindet, sind schon da.

Deutsche Schachjugend, 14.05.2015 | Impressum | Sitemap | Kontakt zum Webmaster
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