Deutsche Meisterschaften 2009
der Deutschen Schachjugend

Vorhang auf und Bühne frei: Siegerehrung der DEM 2009

Herzlich Willkommen zur großen Siegerehrung der DEM 2009. Nach acht Tagen geht ein tolles Turnier zu Ende. Und mit der Siegerehrung wollen wir noch ein Sahnehäubchen drauf setzen: Die rund 1.000 Teilnehmer und Betreuer hier vor Ort freuen sich jedenfalls schon auf packende zwei Stunden.

Noch ein redaktioneller Hinweis: Aus technischen Gründen schreiben wir von "unten nach oben", der Blog beginnt also am unteren Ende dieser Seite. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen.

20.06. Uhr: Das Publikum muss ran

So recht Bescheid wissen die U14-Spieler nicht. Die Filmmusik zu "Cinderella" wurde auch trotz der Publikumshilfe nicht erraten, die Jungen konnten bei "Grease" zumindest die Antwort des Publikums nachsprechen - und führen nun.

Auch bei "Highlander" konnte weder Publikum, noch die U14er, die Musik erkennen.

Währenddessen werden die U18-Mädchen beim Kosten der eigenen Cocktails gefilmt. Hätten sie die Filmmusik vom "König der Löwen" erkannt? Zumindest scheinen sie sich prächtig zu amüsieren. Die Jungs probieren sich derweil noch an der Zugabe verschiedener Südfrüchte zu ihren Cocktails aus.

Erstaunlich ist nur die kurze Zeit, nach der "Spiel mir das Lied vom Tod" anhand der Titelmelodie identifiziert wird - und dann auch noch von den U14-Mädchen!

20.02 Uhr: Filmmusik raten

Und Jörg Schulz schwenkt zurück zu den U18-Damen. Auf die Frage, ob sie gerne Cocktails trinke, möchte die Zweitplatzierte Ekaterina Jussupow nicht antworten. Die Frage, ob sie denn alkoholfreie Cocktails bevorzuge, beantwortete sie mit einem schnellen und klaren "Nein", was für großes Gelächter beim Publikum sorgte.

 

Die U14er beginnen mit ihrem Spiel: Filmmusik raten. Werden die Mädchen diese Disziplin gewinnen können?

20.00 Uhr: Brandenburg sahnt in der U14 ab

Bei der Siegerehrung der U14 wird zu erst ein Mädchenname aufgerufen - Hanna-Marie Klek war nach ihrem Meistertitel im vergangen Jahr bei der männlichen Konkurrenz angetreten und konnte sich gleich auf Platz fünf einfinden.

Überhaupt eine ungewöhnliche Verteilung: Die Plätze zwei und drei der U14 gehen an die Vertreter eines niedersächsischen Schachvereins. Dem Doppelsieg stand einzig der Brandenburger Wiede Friedrich im Wege. Er hatte trotz zweier Schlussniederlagen den Titel erringen können und damit den ersten Doppelsieg einer Altersklasse gesichert. Sowohl die Mädchen- als auch die Jungenwertung wurde nach Brandenburg geholt.

 

1. Wiede Friedrich (BRA)

2. Felix Hampel (NDS)

3. Jerome Neumair (NDS)

4. Leon Mons (BAY)

5. Hanna-Marie Klek

19.55 Uhr: Die U14w geht an Brandenburg

Andrew Kesper, Vetreter der Gemeinde Willingen, erklärt vor der Siegerehrung der U14w, warum er seine Versprechung von der Eröffnungsfeier nicht einhalten konnte, für schönes Wetter in der Zeit der DEM zu sorgen - zur Siegerehrung beherrschte ein Wolkenbruch den Himmel in Willingen.

Die Siegerehrung der U14w wird durchgeführt von Andrew Kesper sowie den Schiedsrichtern dieser Altersklasse, Paul Onasch und Peter Faiß.

Theresa Pohl hatte bereits mehrfach an der DEM teilgenommen. Im fünften Anlauf brachte sie den Titel nach Brandenburg.

 

1. Theresa Pohl (BRA)

2. Inga Marx (SHO)

3. Lea Kühnel (BAD)

4. Bianca Schätz (THÜ)

5. Stefanie Düssler (NDS)

 

Achja: Die U18er mixen natürlich noch immer...

Die Siegerin Theresa Pohl
 

19.50 Uhr: DEM-Schachchor

Thorsten Haber und Kevin Ewe von der DSJ haben auf der DEM versucht, wieder einen Schach-Chor aufzustellen, wie es ihn bereits vor einigen Jahren mit dem Chor "Schwarz oder Weiß" in NRW gab. Die "gecasteten" Sänger kommen auf die Bühne und präsentieren das Lied, das auch immer vor jeder Runde im Turniersaal gespielt wurde. - Ob aber die Zeit für die U18-Spieler zum Mixen der Cocktails gereicht hat?

19.47 Uhr: Cocktails mixen für die U18

Alteingesessene DEM-Spieler und Live-Blog-Leser kennen es bereits: Ein Pokal reicht nicht. Man muss eben auch bei den Spielen der Siegerehrung gewinnen.

Der Barkeeper des Hotels führt die zehn Spieler in das Spiel "Gerührt - nicht geschüttelt" ein. Sie haben Cocktails zu mixen, die am Ende von einer Jury bewertet wird, nach Aussehen, Geschmack und eben allem, was zu einem Cocktail dazugehört.

19.42 Uhr: Siegerehrung der U18

Jetzt sind auch die Herren dran. Niclas Huschenbeth hatte bis zum Schluss gespielt, lief am Ende nur noch auf seinem Inkrement-Bonus von 30 Sekunden pro Zug. Ein Sieg hätte ihn auf die Treppchenplätze bringen können, am Ende profitierte der Erstplatzierte Hagen Poetsch vom Remis.

Als er auf die Bühne gerufen wird, bricht das Convention Center in Beifall aus. Eine riesige Menschenmenge hatte sich am Ende der letzten Runde um das Brett des neuen Deutschen Meisters gedrängt und miterleben können, wie hart umkämpft diese Meisterschaft war.

 

1. Hagen Poetsch

2. Julian Jorczik

3. Andreas Strunski

4. Alexander Seyb

5. Niclas Huschenbeth

Der U18-Meister: Hagen Poetsch

19.38 Uhr: Siegerehrung der U18w

Wer als längstes spielt, darf als erstes die Pokale und Urkunden entgegennehmen: 116 Züge ging die letzte Partie der DEM 2009, bis 15.30 Uhr wurden die Titel der U18 ausgespielt.

Die Damen dieser Altersklasse werden als erstes auf die Bühne gebeten. Geehrt werden sie von "ihren" Schiedsrichtern.

Gänsehautstimmung bricht aus, als die Drittplatzierte der U18w, Svenja van Orsouw, auf die Bühne gebeten wird. Die Halle bricht in riesigen Applaus aus, da sie keine Favoritin auf die Treppchenplätze war.

 

1. Diana Hannes (THÜ)

2. Ekaterina Jussupow

3. Svenja van Orsouw

4. Alisa Frey

5. Platz: Pauline Mertens

Die ersten Fünf
Diana Hannes
Ekaterina Jussupow

19.36 Uhr: Eis im Kino?

Ganz klar, wie es sich im Kino gehört. Keine drei Minuten nach dem Intro wird die erste Pause eingelegt, um Eis zu verteilen. Die Kinder stürmen zu den traditionellen Eisverkäufern. Und plötzlich ist auch Chessy völlig uninteressant...

Jörg Schulz und Rafael Müdder springen nach dem Eisverkauf direkt ins Programm. Der Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend und das kulturvisuelle Oberhaupt der DEM eröffnen die Siegerehrung.

Rafael beim Eis austeilen
Rafael und Jörg
Eindrücke der Woche als Video zusammengefasst
 

19.32 Uhr: Die DEM in Bildern

Die Halle verdunkelt sich und ein Video-Intro beginnt. Ganz klar: Hier kommt ein Blickbuster. Unter dem Titel "Ein Pfingstmärchen" werden Impressionen der Tage in Willingen gezeigt. Gelächter bricht aus bei dem Bild des "unleserlichsten Partieformulars". Die verschiedenen Themen, die es auf der DEM zu erleben gibt, werden in Bilder dargestelkt, u.a. Kika, Freizeit, Turniergeschehen, Familienschach, Schulschachtag uvm.

19.27 Uhr: Nur noch wenige Minuten bis es los geht

Noch immer kommen vereinzelte Zuschauer der Siegerehrung in die Halle. Auf zwei Leinwänden neben der großen Bühne können die mindestens 800 Anwesenden das Geschehen verfolgen, so aktuell beispielsweise die Tour von Chessy durch den ehemaligen Turniersaal. Auf einer der Nebenbühne steht schon ein Barkeeper des Hotels. Verheißungsvoll für alle, die das Prozedere schon kennen: Die Sieger bekommen nicht einzig nur ihre Pokale, sie haben auch auf der Bühne kleine Spielchen zu absolvieren.

19.22 Uhr: Chessy rockt!

Was ist schon so ein aufgeblasener Chessy, wenn man ihn real anfassen kann? - Chessy ist natürlich auch mit bei der Siegerehrung. Zu den Liedern des Schach-Chors "Schwarz auf Weiß" tanzt er zwischen den Reihen umher. Und ist schon jetzt der Star des Abends. Scharen von Kindern und noch ebenso viele Eltern, die ein Bild ihres Schützlings mit dem DSJ-Maskottchen schießen wollen, drängen sich um Chessy.

19.19 Uhr: Einlass

Die ersten Reihen sind bereits komplett gefüllt. Wer jetzt kommt, muss mit einem Platz in einer der mittlereren Reihen vorlieb nehmen. Noch ist aber genug Platz für alle.

Viele der Delegationen kommen im einheitlichen Erscheinungsbild: "Schach rockt.", "Landesschachbund Brandenburg", "DJEM 2009 Willingen" zieren die T-Shirts der Teilnehmer. Fast alle sind mit der aktuellen Ausgabe des Chessywood Express bewaffnet. Kurz vor der Siegerehrung wurde die letzte in den Druck gegeben und fasst nun alle Sieger nochmal zusammen.

Im Hintergrund macht Rafael Müdder noch kleine Soundchecks.

19.16 Uhr: Run auf die Plätze

Das was sich vor wenigen Stunden noch auf das Schachbrett bezog, gilt nun den Sitzen im Convention Center: Ein großer Lauf um die Plätze hat begonnen. Allen voran stürmen Kinder in die Halle, die dabei augenscheinlich den Rekord im 100m-Lauf brechen wollten. Mittlerweile kommen auch die Eltern und Betreuer in geordneteren Bahnen in das Convention Center.

19.13 Uhr: Die Türen öffnen sich

Die Türen der großen Halle des Sauerland Stern öffnen sich. Scharen von Menschen strömen in die Halle, die vor vier Stunden noch ein Spielsaal mit mehr als 230 Brettern darstellte. Nun stehen etwa 900 Stühle im Convention Center, die ehemalige Schiedsrichterbühne ist mit Scheinwerfern komplett ausgeleuchtet. Rechts der Bühne steht ein großer aufgeblasener Chessy. Und groß ist keinesfalls übertrieben: Etwa vier Meter ist das Maskottchen der DSJ groß.

18.55 Uhr: Die Tür öffnet sich - doch nur für die Teamer

Eben wurde die Eingangstür des Convention Center geöffnet, da noch einige Deko für die große Bühne hereingetragen wurde. Von unserem Platz hier vorne, unweit der Bühne entfernt, waren in der Tür schon die ersten Teilnehmer zu sehen. Prompt wurden sie wieder nett, aber eindringlich nach draußen gebeten. Der Einlass ist eben erst um 19 Uhr...

18.46 Uhr: Die Vorbereitungen laufen

In knapp einer Viertelstunde ist Einlass für die insgesamt knapp 1000 Beteiligten der DEM 2009. Bis dahin wuseln aber noch viele Techniker, Teamer und Hotelkräfte im großen Saal herum, um aus dem Turniersaal eine große feierliche Halle für die Siegerehrung zu gestalten.

Noch ist der Saal leer
Chessy steht auch schon bereit
Das Team bei den letzten Vorbereitungen
Für eins der Spiele ist auch schon alles aufgebaut
Man wartet auf den Einlass, wir sind bereit

Und hier geht's zum zweiten Teil des Live-Blogs...

 

Deutsche Schachjugend, 14.05.2015 | Impressum | Sitemap | Kontakt zum Webmaster
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