Arbeitsgruppe I
Einführung Schach in Kindergärten
2 x 45 Minuten Schachunterricht an Grundschulen
Wahlpflichtangebote für Schach in weiterführenden Schulen
Schach in Lehrpläne einbauen z. B. in Geschichte, Deutsch, Werken, usw.
Schach als Unterrichtsfach an allen Sportschulen
Schach als fester Bestandteil der Pädagogikausbildung (Lehrer)
Freiluftschachbretter auf Schulhöfen, ausreichend Schachbretter in Schulen!
Regelmäßige Wettkampfangebote in Schulen und Schulbezirken
Sommer-, Trainingslager für Schach durch Schulen organisieren
Schachecke in jeder Schülerzeitung
Durchführung von Spartakiaden für Schach (Schule, Stadt, Kreis, Bundesland, Deutschland)
Rahmenveranstaltungen bei Schulschachmeisterschaften (Bund und Länder), Eventcharakter (Prominenz)
Bonus bei Schulschachmeisterschaften, d. h. z. B. Bedenkzeitunterschiede zwischen Vereins- und Nicht-Vereinsspieler (Land und Bund)
Schaffung eines Unterschiedes zwischen Schulschach- und Vereinsmeisterschaften
Online-Schulschach (mit Wettkampf)
Arbeitsgruppe II
Schulschach 3010
Jedes Kind lernt die Schachregeln bis spätestens in der Grundschule
Schachlehrer an jeder Schule, Schach als Angebot in der Lehrerausbildung
Schach als Wahlpflichtfach
Schacholympiaden wie Mathematikolympiaden
Wettkampfwesen und –finanzierung unter Obhut der Ministerien
Auswirkungen 3010
Verbreitungsgrad 99 %
hohes Öffentlichkeitsinteresse
Neue Vereinsstrukturen: „Vereine bilden sich aus Schulen“
Profivereine als Wirtschaftsunternehmen
Analoge Entwicklungen zu heuten Profisportarten
Arbeitsgruppe III
Wünsche der Schule
Schach als Unterrichtsfach
Qualitätssteigerung des Unterrichts durch Schulschach
Bereitstellen von Lehrerstunden für Schulschach
Qualifikation und Fortbildung von Lehrern für Schulschach
Verankerung des Schulschachs an den Schulen im Kollegium
Schulschach in der Lehrerausbildung in Blockseminaren an der Uni oder im Referendariat
Verzahnung und Zusammenarbeit von Schule und Verein
Schulschachmobil
Schulschachreferenten/Ansprechpartner von der Kreis- bis Bundesebene
gute Kontakte zu Schulämtern und Ministerien
Schach als Antwort auf Pisa
Aufnahme in den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“
Lehrplan Schach
Sponsor/Förderer Schulschach
mehr Schulschachevents
Vereinigung der Schachlehrer
Schwerpunkt Grundschulschach als Motor für das Schulschach
Wünsche Vereine
FSJ/Zivi im Schachverein und Schulschach
viele Mitglieder aus Schulschachgruppen
flächendeckende Übungsleiterausbildung um Schüler betreuen zu können
Verantwortlicher Schulschach im Vereinsvorstand
Schulschach in jeder Stadt
mehr Vereine machen Jugendarbeit
Aufnahme der Schulschachgruppen in den Verband
Fortbildung/Ausbildung C-Trainer
Wünsche Öffentlichkeitsarbeit
Internetportal Schulschach
Werbung/Infomaterial Schulschach
Sensibilisierung für die positiven Auswirkungen von Schulschach
moderne Materialien zum Schulschach
Schulschachevents in der Öffentlichkeit (Einkaufszentrum/Messen)
Präsentation auf Landessportfesten
Wünsche Eltern
Schnupperangebote für Schulschach, Training
Schachkurse für Eltern (vhs)
Infos und Lehrmaterialien zum Selbstkurs
Eltern als Schulschachgruppenleiter
Identifikation und Schulschach
gemeinsame Turnierformen
Wünsche Schüler
Projektwochen Schulschach
Schnupperangebote zum Schulbeginn
kindgerechte Wettkämpfe, Events
Gemeinschaftsveranstaltungen mit der Schulschach-AG
Freiluftschach und Gartenschach in der Schule
eigener Raum für Schach und Pausenschach
Schachmobil als Zukunftsidee:
Christian Goldschmidt stellt eine Idee vor, die in Dortmund verwirklicht werden soll. Dort gibt es das Ziel, über ein Jahr an möglichst allen Schulen in Dortmund Schulmeisterschaften durchzuführen. Diese Schulmeisterschaften enden in einem Finale. Die Frage stellt sich, warum sollen Schulen eine Schulschachmeisterschaft durchführen? Die Antwort lautet: Weil man es ihnen organisiert. Dafür soll ein mobiles Einsatzkommando geschaffen werden, das das Schachmaterial bereit hält und das Know-how für die Durchführung der Schulschachmeisterschaften einbringt. Dieses ist nicht mehr ehrenamtlich zu leisten, weshalb angedacht ist, dieses Einsatzkommando über Stellen des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) zu besetzen. Dafür sind pro Stelle 250 Euro im Monat bei 38 Std. Arbeitszeit von Nöten. Diese 250 Euro pro Stelle sind jedoch nur über einen Träger zu finanzieren. Gewonnen werden müssten für dieses Projekt Medienpartner, lokale Sponsoren.
Hauptprobleme dieser Idee sind: man weckt großes Interesse in den Schulen, kann jedoch dieses Interesse von den ordentlichen Vereinen aufgefangen werden? Sind die Grundkenntnisse bei den Schülern für eine jeweilige Schulschachmeisterschaft an den Schulen ausreichend vorhanden?
In diesem Zusammenhang wird auch die Idee diskutiert, eine Schulschachliga für Anfänger zu organisieren, an der nur Schüler teilnehmen, die noch nicht in einem Verein spielen. Dass eine große Breite im Schulbereich über solche Konzepte zu gewinnen ist, zeigt ein kommerzielles Modell aus England, wo flächendeckend mit über 66.000 Teilnehmern ein siebenrundiges Turnier im Schweizer System gespielt wird.