Große Ereignisse bildeten den würdigen Rahmen für die diesjährige Zukunftswerkstatt: Zum einen belagerten junge Damen, vom Roten Kreuz in Silberfolie eingewickelt, unser Hotel, um einen Blick auf eine sich in spätpubertärer Phase befindliche Band zu erhaschen; zum anderen bevölkerten Männer und Frauen fast jeden Alters ganz Köln mit dem Ziel, über möglichst viele Brücken zu laufen.
Die Teilnehmer des Workshops ließen sich von so viel Volksfeststimmung allerdings nicht irritieren und berieten mit Dom- und Überblick im 14. Stock der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes über das Zusammenwirken von Vereinen und Verbänden.
Im Zentrum des Austauschs stand die Frage, ob die Organisationseinheiten eigentlich die Erwartungen und Wünsche der Vereine und ihrer Mitglieder erfüllen oder an ihnen vorbeiarbeiten. Durch die ausgeglichene Besetzung - jeweils ein Drittel der Teilnehmer konnte sich dem Lager der Verbands-, Vereins- oder Bundesebene zuordnen - führte die Diskussion schnell zu einigen Kernpunkten: